15.06.2012 Pressemitteilung »Wie Phoenix aus der Asche«

Wie Phoenix aus der Asche!

Sehr geehrte Damen und Herren der Medien,

die Fraktion PRO AUGSBURG freut sich mit dem Filmbüro Augsburg e. V., dass entgegen der Absage vom 25. Mai 2012 die Augsburger Filmtage nun doch fortgesetzt werden können!

Dies geht aus der Beantwortung einer Anfrage von Bürgermeister Grab hervor, die heute im Referat eingegangen ist.

Mit freundlichen Grüßen
Beate Schabert-Zeidler, Fraktionsvorsitzende Pro Augsburg
Bürgermeister Peter Grab, Kultur-, Jugendkultur- und Sportreferent

Kommentar von Johannes Althammer: »Ja spinnen denn jetzt alle!«

Ein Kommentar zum Artikel »Das ist Leichenfledderei« vom 15. Juni in der Augsburger Allgemeinen:

Da bemüht sich der Kulturreferent, trotz Sparzwangs die ganze Breite der freien Kulturlandschaft zu erhalten, setzt ein Konzept auf, das allen Festivals ihre Daseinsmöglichkeit erhält und durch den Zweijahresrhythmus sogar mehr Mittel für die künstlerische Qualität ermöglicht – dann spielen die Filmtage die beleidigte Leberwurst (dabei waren Sie 2003, 2005 und 2007 bereits im Zweijahresrhythmus, ohne dass ein Ende erklärt wurde) und sagen ihr Festival für die Zukunft ab.

Daraufhin versucht der Kulturreferent, die Mittel wenigstens für die anderen Festivals zu erhalten und wird daraufhin als Leichenfledderer verunglimpft und als konzeptionslos betitelt. Ja, soll er das Geld lieber dem Stadtkämmerer abtreten?

Es kann doch nicht Aufgabe eines Kulturreferenten sein, die Kulturlandschaft nach seinen Vorstellungen mit Fördergeldern zu bedienen. Seine Aufgabe ist es, die Kulturlandschaft in all seinen Ausprägungen trotz aller vom Stadtrat beschlossenen Sparzwänge bestmöglich für alle Menschen zu erhalten.

Ihr verwunderter
Johannes Althammer
3. Vorsitzender PRO AUGSBURG e.V.

15.06.2012 Pressemitteilung zum Artikel in der AZ »Das ist Leichenfledderei«

Stellungnahme von PRO AUGSBURG zum heutigen Artikel in der Augsburger Allgemeinen »Das ist Leichenfledderei« auf Seite 40.

Sehr geehrte Damen und Herren der Medien,

in der Pressekonferenz am 13. Juni 2012 zum Jazzsommer 2012 stellten anwesende Medienvertreter die Frage nach der Zukunft dieses Festivals und kamen auch auf die Filmtage-Absage zu sprechen, welche auf der Homepage www.filmtage-augsburg.de seit 25. Mai 2012 veröffentlicht ist. Dort heißt es unter anderem:

Damit finden die Filmtage im Oktober 2012 zum letzten Mal statt.

Die Fragen beantwortete Kulturbürgermeister Peter Grab der Sachlage entsprechend wie folgt: In Augsburg finden etwa 20 Festivals weiterhin jährlich statt, einige davon bekommen von der Stadt Augsburg gar keine oder geringe Zuschüsse (Beispiele: Fronhof-Konzerte, Grenzenlos-Festival …).

Lediglich fünf (!) weitere Festivals sind vom auf vier Jahre begrenzten eventuellen Zwei-Jahres-Rhythmus betroffen, wobei früher Festivals sogar im Drei-Jahres-Rhythmus unproblematisch stattgefunden haben (X-Large, Brunnennächte, Historisches Bürgerfest).

Das letzte Wort ist jedoch insofern noch nicht gesprochen, da der diesbezügliche Beschluss des Augsburger Stadtrats verschiedene Optionen zulässt:

  • Zwei-Jahres-Rhythmus, dafür mit höheren Etats als 2012
  • Ausgleich der Kürzung durch eigene Akquise von Drittmitteln (z. B. Sponsoring), um weiterhin jährlich stattfinden zu können
  • Hilfestellung bei der Akquise durch die Stadtverwaltung

Eine vierte und neue Option haben die Veranstalter der Filmtage ins Spiel gebracht, indem sie im Mai erklärten, dass diese nach 2012 nicht mehr stattfinden werden. Für diesen Fall behielt sich Bürgermeister Grab vor, den politischen Gremien zu gegebener Zeit vorzuschlagen, die frei werdenden Mittel so zu verteilen, dass die wenigen anderen vom Zwei-Jahres-Rhythmus betroffenen Festivals doch noch jährlich stattfinden können – denn die vom Stadtrat geforderte Gesamteinsparung bei den Festivals bliebe trotzdem aufrecht erhalten.

Das ist keine »Leichenfledderei«, sondern ein ernsthaftes Bemühen, der Augsburger Festivallandschaft zu helfen. Nicht Bürgermeister Grab, sondern die Filmtage-Veranstalter haben Selbige vor drei Wochen beendet. Die Begründung hierfür scheint fadenscheinig, denn auf der Homepage der Filmtage kann man sehen, dass die Filmtage in der letzten Legislaturperiode ebenfalls im Zwei-Jahres-Rhythmus stattgefunden haben, nämlich 2003, 2005 und 2007.

PRO AUGSBURG appelliert an die betroffenen Veranstalter, mehr Eigeninitiative zu entwickeln. Wenn die Stadtverwaltung seit Jahren bei sich sparen muss, kann es nicht sein, dass subventionierte Projekte außen vor bleiben. In Zeiten knapper Kassen sollten auch Projektleiter verstärkt Drittmittel einwerben, wenn sie weiterhin jährlich ihre Festivals durchführen wollen. Andere tun dies schließlich auch. Auch das Theater, die Kunstsammlungen und viele andere Kulturbereiche sind vom Sparprozess betroffen, die anderen Referatsbereiche wie Bildung oder Soziales auch. Wieso nicht auch ein kleiner Teil der Festivals?

Die Fraktion PRO AUGSBURG widerspricht ausdrücklich der Kommentaräußerung von Nicole Prestle auf der gleichen AZ-Seite, wonach PRO AUGSBURG den Fortbestand der Regierungskoalition von der Zustimmung der CSU zum Festivalkonzept abhängig gemacht haben soll. Hier bedient sich Frau Prestle aus dem Märchenfundus. Angebliche Gerüchte ohne Quellenangaben sind nicht anders zu bewerten. Die Koalitionspartner stehen enger zusammen, als sich das so mancher eben wünscht.

Mit freundlichen Grüßen
Beate Schabert-Zeidler, Fraktionsvorsitzende Pro Augsburg
Nico F. Kummer, 1. Vorsitzender Pro Augsburg e. V.

Beschlussvorlage zum »Biennale« Festivalkonzept

@Pro AugsburgNachdem auch Unsinniges über das Festivalkonzept von Kulturbürgermeister Peter Grab zu hören und zu lesen ist:

Für jedermann, der sich über das Für und Wider zum Biennale-Konzept ein Bild machen möchte, wird hier nun die Beschlussvorlage für das Festivalkonzept als PDF-Download angeboten.

Zum PDF-Download klicken: [Festivalkonzept Beschlussvorlage]

AZ vom 14.01.2012: Peter Grab »Ich bin fordernd, nicht überfordert«

@Pro Augsburg<JK> In einem Werbeslogan eines bekannten Lutsch-Drops-Herstellers heisst es ungefähr: »Ist er zu stark – bist du zu schwach!« Peter Grab fordert viel – und erreicht auch viel: Stabi, Theaterunterhalt, Theatersanierung, … etc.! Im Bayerischen Staatsministerium hat er Dinge für Augsburg erreicht, die bislang nicht für möglich gehalten wurden. Im nachfolgenden Gespräch mit Miriam Zissler stellt Bgm Peter Grab nochmals klar, was das größte Problem seiner Kritiker ist. Ergänzend hierzu finden Sie auch das Gespräch mit Nicole Prestele von der AZ im Anschluss [link]

»„Ich bin fordernd, nicht überfordert“
Kulturreferent Peter Grab verteidigt im Gespräch mit der AZ seine Politik

Zur Ruhe kommt Kulturreferent Peter Grab nicht. Seine Ideen zur Neustruktu-
rierung der Festivals und des Kulturamts werden zwar heiß diskutiert, finden aber außer in seinen eigenen Reihen von Pro Augsburg keine Befürworter.

Damit nicht genug: Jugend- und Popkulturbeauftragter Richard Goerlich hat vergangene Woche seine Kündigung eingereicht und stellt den Referenten vor neue Herausforderungen, weil er sich nun mit einer einjährigen Wiederbesetzungssperre konfrontiert sieht. SPD-Fraktionschef Stefan Kiefer hatte Grab jüngst scharf angegriffen und ihm Nähe zu nationalistischen türkischen Gruppierungen vorgeworfen, was Grab tief kränkte. Der Kulturreferent bezieht im Gespräch mit der AZ-Lokalredaktion dazu Stellung und betont: „Ich bin ein fordernder Referent und kein überforderter.“ Er wundere sich zusehends über das Verhalten der Opposition. Gerade im Kulturausschuss gehe es oft weniger um Sachpolitik als um Angriffe auf die Person Peter Grab. „In manchen Phasen wirft man mir Konzeptlosigkeit vor, bringe ich dann welche ein, ist es auch falsch“, stellt der Referent fest. Dabei würden Sachverhalte von der Opposition trotz besseren Wissens falsch dargestellt. „Bei der Vertragsverlängerung für Goerlich wurde mir vorgeworfen, dass es keine Stellenausschreibung gab. Das ist Unsinn“, so Grab. (ziss)«