PRO AUGSBURG stellt Antrag zu City2City-Verbindungen/Fernbuslinien II

City2City-Verbindungen mit Fernbuslinien werden unabhängig von ihrer ökologischen Sinnhaftigkeit als künftige Konkurrenz zum Streckennetz der Bahn angeboten werden. In jedem Fall aber würden solche zusätzlichen Angebote bei entsprechender Anbindung an den ÖPNV auch eine ungewollte höhere Belastung des Innenstadtverkehrs mit sich bringen.

Die Fraktion PRO AUGSBURG beantragt daher zu prüfen, ob Hauptbahnhof und/oder Oberhauser Bahnhof grundsätzlich für die noch nicht abschätzbaren Mehrkapazitäten aufnahmefähig sind. Oder ob es eventuell sinnvoller wäre, durch geeignete Infrastrukturverbesserungen (Toiletten, Unterstände, Taxen etc.) am P&R Nord und am Chippenham-Ring eine Entlastung des Innenstadtverkehrs bei gleichzeitiger Anbindung an den ÖPNV zu erreichen. Über das Ergebnis bitten wir im Wirtschaftsausschuss zu berichten.

Eine stufenweise Verbesserung der Infrastruktur am P&R Nord und am Chippenhamring käme nicht nur den Augsburger Pendlern und den bestehenden internationalen Fernreisebuslinien zugute, sondern könnte auch flexibel auf die tatsächlichen Anforderungen zukünftiger nationaler Fernbuslinien reagieren.

Beate Schabert-Zeidler
Fraktionsvorsitzende PRO AUGSBURG

Dr. Rudolf Holzapfel
1. stellvertr. Fraktionsvorsitzender

PRO-AUGSBURG-Antrag: Fernbuslinien I

Mit Schreiben des Wirtschaftsreferats wurden wir über die Situation des Fernbuslinien-Haltepunkts am Park-and-ride-Platz Nord informiert. Im Moment ist die Entwicklung des Fernbusverkehrs eine Unbekannte, aber es ist per Gesetz nunmehr möglich, auch innerdeutsch mit Fernbussen der DB Konkurrenz zu machen.

Davon unberührt ist das innereuropäische Fernbusnetz mit seiner begrenzten, aber wichtigen Bedeutung. Die bis dato angestrebte Augsburger Lösung ruft immer wieder den Protest aus Kreisen der Betroffenen hervor. Wie das Wirtschaftsreferat unumwunden beschreibt, ist die vorhandene Infrastruktur für die transeuropäischen Fernbusse nicht unmöglich, aber auch nicht einladend. Die zukünftige Entwicklung allerdings würde verlangen, dass die Fernbushaltestelle mit der Bahn und dem ÖPNV vernetzt ist, was in Augsburg ausschließlich in der Umgebung des Hauptbahnhofs und eventuell des Oberhauser Bahnhofs zu haben ist. Zu diesem Schluss ist letztlich auch die Landeshauptstadt gekommen, die den Fernbusbahnhof in der Arnulfstraße, unweit des Münchner Hauptbahnhof, angesiedelt hat.

Die Unterzeichner beantragen, über den bisherigen Fernbushalteplatz am P&R-Platz Nord im kommenden Wirtschaftsausschuss zu berichten und ferner eventuelle Möglichkeiten der Einrichtung eines Fernbushalteplatzes in Bahnhofsnähe zu beschreiben. Dabei sollten die vorhandenen Möglichkeiten in den neuen Ladehöfen und auf dem Bahnhofsvorplatz besonders intensiv und mit Willen, diese Möglichkeit zu schaffen, durchgesehen werden.

Prof. Dr. Rolf Harzmann
2. stellv. Fraktionsvorsitzender PRO AUGSBURG

Dr. Werner Lorbeer
Stadtrat PRO AUGSBURG

Vorstand und Fraktion von PRO AUGSBURG bereiten eine Radlinitiative vor

Das Fahrrad und Schusters Rappen sind die sozialsten aller Fortbewegungsmittel. Im Modalsplit (Verteilung des Transportaufkommens auf verschiedene Verkehrsmittel) spielt es eine stetig wachsende Rolle, nicht zuletzt, weil eine unglaubliche technische Entwicklung zu verzeichnen ist. Hier hat PRO AUGSBURG sicherlich dazugelernt. Während im Wahlprogramm 2008 noch von vierspurigen Einfallstraßen die Rede war, setzen wir uns inzwischen für intelligente Ampelsteuerungen ein, die nachweislich Straßenkapazitäten deutlich vergrößern und sparsamer mit dem Stadtraum umgehen. Stichwort: Intelligenz statt Beton.

Die Untersuchungen der Augsburger Allgemeinen, aber auch des Fahrradbeauftragten der Stadt haben die Schwachpunkte teilweise identifiziert. Aber von da ist es ein weiter Weg zur politischen Umsetzung – dazu gehört die Finanzierung und das ist Folge einer politischen Priorisierung.

Der Investitionsetat der Stadt ist durch die großen Beschlüsse des Innenstadtumbaus mindestens noch 2013 gebunden. Aber das heißt nicht, dass Denken verboten ist: Wir müssen die neuen Projekte prüfen, priorisieren, popularisieren und letztlich dann in einem Wahlprogramm 2014 zum Thema machen.

Ohne den Vereinsdiskussionen vorzugreifen, kann man bereits einige Schlagworte nennen: Fahrradstation am Hauptbahnhof, Fahrradstation am Westportal des zukünftigen Bahnhofsdurchstichs, Entschärfung der lebensgefährlichen Situation an der Neuburger Straße nach dem Muster der Friedberger Straße, natürlich die von allen längst geforderte Ost-West-Achse. Aber auch Radwegverbindungen zwischen den Stadtteilen sollten untersucht und überörtliche Wegweisungssysteme weiterentwickelt werden. Der viel gescholtene Radweg von Bergheim nach Wellenburg ist vielleicht noch etwas gewöhnungsbedürftig, folgt aber letztlich doch der Logik der nötigen Radwegverbindungen.

Moderne Ideen wie die des »Ride & Bike« sind vielversprechend und werden immer beliebter. Die Radstationen in Paris, anfangs belächelt, sind inzwischen absolute Touristenattraktionen und erfreuen sich ständig steigenden Zugriffs. Das Fahrrad macht frei und ist kostenfrei, es ist jung und absolut praktisch.

Es liegt nun an PRO AUGSBURG, das Verkehrsmittel Fahrrad voranzubringen. Mit infrastrukturellen Maßnahmen sollte es letztlich gelingen, den Verkehrsanteil des Fahrrads in Augsburg über 20 Prozent zu bringen.

[WL]

Der Mobilo ist beim Einzelhandel angekommen!

PRO AUGSBURG-Stadträtin Beate Schabert-Zeidler konnte sich heute bei Binder Moden/Rabe by Binder am Rathausplatz davon überzeugen.

Harald Binder ist sich sicher, dass der »Mobilo« einen Anreiz für den Einzelhandel und den Kunden bringt. Vergünstigtes Parken als Treue- oder Mengenrabatt erhöht die Aufenthaltsqualität und somit die Aufenthaltsdauer in der Stadt. Ganz nebenbei erhöht sich die Kauflust.

Für den Unternehmer war es deshalb ganz selbstverständlich, gleich von Anfang an beim »Mobilo«mitzumachen. Die CIA führt ihn deshalb auch in Ihrer neuen Info-Broschüre neben vielen anderen Einzelhandelsunternehmen, Parkhäusern, Gastronomie- und Dienstleistungsbetrieben als … beste Adresse für den »Augsburger Mobilo« … auf.

Die kleine silberglänzende Münze hat einen Wert von 50 Cent, und kann derzeit bei fast allen Parkhäusern der Innenstadt eingelöst werden.

Später soll der Mobilo auch an den städtischen Parkuhren und im öffentlichen Nahverkehr einlösbar sein!

Wenn Sie mehr über den »MOBILO« wissen wollen, können Sie dies in der angehängten Broschüre der CIA nachlesen. [Broschüre]
<JK>

08.05.2012 Bericht zur Wirksamkeit und Auswirkung der Umweltzone

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, die in der Stadtgesellschaft und in der Wirtschaft sehr umstrittene Umweltzone ist in Augsburg bereits in 2 Stufen umgesetzt. Die nächste Stufe steht an.

Verschiedene Städte haben allerdings inzwischen die Umweltzone wieder abgeschafft. Es werden wohl gute Gründe dafür vorgelegen haben.

Die Fraktion PRO AUGSBURG beantragt deshalb, dass der Umweltreferent im nächst folgenden Umweltausschuss einen Bericht darüber abgibt, der die Wirksamkeit und Auswirkungen der Umweltzone in der Stadt Augsburg darstellt. Im Besonderen wäre in diesem Zusammenhang auch eine Reflektion auf die derzeitigen Entwicklungen der Umweltzonen in anderen Großstädten Deutschlands wünschenswert.

Mit freundlichen Grüßen
Beate Schabert-Zeidler, Fraktionsvorsitzende PRO AUGSBURG
Dr. Rudolf Holzapfel, 1. stellvertr. Fraktionsvorsitzender