Ein klares Bekenntnis zu Augsburg als Standort von Ulrich Kubak, CEO der Klassik Radio AG

Werner Lorbeer und Prof. Rolf Harzmann von PRO AUGSBURG im Gespräch mit Ulrich Kubak, CEO der Klassik Radio AG mit Sitz in Augsburg.

CEO der Klassik Radio AG, Herr Ulrich Kubak, begrüßte uns zum Gedankenaustausch im 35. Stock des Hochhauses beim Kongress am Park. Der sensationelle Ausblick auf Augsburg, den man von seinem Büro aus hat, begeistert immer wieder.

Die Klassik Radio AG mit Sitz in Augsburg ließ mit ihren Geschäftsberichten 2010/11 und dem Halbjahresbericht 2012 positiv aufhorchen. Man kann der in Augsburg ansässigen AG nur die Daumen für die Zukunft und für die Richtigkeit des Radiokonzepts wünschen.
[PDF des Geschäftsberichts 2010/11]

Klassik Radio können Sie in ganz Deutschland hören.
Wir sind der am schnellsten wachsende Radiosender.
Wenn die Abgeordneten in Berlin am Morgen in den Bundestag fahren, dann werden viele auf der Fahrt durch die Berlin-Redaktion von Klassik Radio über den Tag informiert.

Mit einigen wenigen Statements grenzt sich Herr Kubak von Regionalsendern ab und rückt die Unternehmung in eine interessante Perspektive. Mehr…

Bürgermeister Peter Grab im ausführlichen Interview mit der DAZ

Im Interview mit dem Herausgeber der DAZ (»Die Augsburger Zeitung«), Siegfried Zagler, und DAZ-Autor Manfred Seiler nimmt 3. Bürgermeister Peter Grab ausführlich Stellung zu aktuellen kulturellen Themen, nachzulesen auf der Internetseite der DAZ [www.daz-augsburg.de].

»Das Brecht-Festival, die angestrebte Verstaatlichung der Staats-und Stadtbibliothek, die Zukunft des Stadttheaters sowie der Ärger mit der städtischen Pressestelle aufgrund einer Pressemitteilung der Pro-Augsburg-Fraktion sind die Themen des großen DAZ-Interviews mit Peter Grab«

Zum DAZ-Artikel

AZ vom 14.01.2012: Peter Grab »Ich bin fordernd, nicht überfordert«

@Pro Augsburg<JK> In einem Werbeslogan eines bekannten Lutsch-Drops-Herstellers heisst es ungefähr: »Ist er zu stark – bist du zu schwach!« Peter Grab fordert viel – und erreicht auch viel: Stabi, Theaterunterhalt, Theatersanierung, … etc.! Im Bayerischen Staatsministerium hat er Dinge für Augsburg erreicht, die bislang nicht für möglich gehalten wurden. Im nachfolgenden Gespräch mit Miriam Zissler stellt Bgm Peter Grab nochmals klar, was das größte Problem seiner Kritiker ist. Ergänzend hierzu finden Sie auch das Gespräch mit Nicole Prestele von der AZ im Anschluss [link]

»„Ich bin fordernd, nicht überfordert“
Kulturreferent Peter Grab verteidigt im Gespräch mit der AZ seine Politik

Zur Ruhe kommt Kulturreferent Peter Grab nicht. Seine Ideen zur Neustruktu-
rierung der Festivals und des Kulturamts werden zwar heiß diskutiert, finden aber außer in seinen eigenen Reihen von Pro Augsburg keine Befürworter.

Damit nicht genug: Jugend- und Popkulturbeauftragter Richard Goerlich hat vergangene Woche seine Kündigung eingereicht und stellt den Referenten vor neue Herausforderungen, weil er sich nun mit einer einjährigen Wiederbesetzungssperre konfrontiert sieht. SPD-Fraktionschef Stefan Kiefer hatte Grab jüngst scharf angegriffen und ihm Nähe zu nationalistischen türkischen Gruppierungen vorgeworfen, was Grab tief kränkte. Der Kulturreferent bezieht im Gespräch mit der AZ-Lokalredaktion dazu Stellung und betont: „Ich bin ein fordernder Referent und kein überforderter.“ Er wundere sich zusehends über das Verhalten der Opposition. Gerade im Kulturausschuss gehe es oft weniger um Sachpolitik als um Angriffe auf die Person Peter Grab. „In manchen Phasen wirft man mir Konzeptlosigkeit vor, bringe ich dann welche ein, ist es auch falsch“, stellt der Referent fest. Dabei würden Sachverhalte von der Opposition trotz besseren Wissens falsch dargestellt. „Bei der Vertragsverlängerung für Goerlich wurde mir vorgeworfen, dass es keine Stellenausschreibung gab. Das ist Unsinn“, so Grab. (ziss)«

AZ vom 12.01.2012: Grab wundert sich über das Verhalten der Opposition

@Pro Augsburg<JK> In einem Gespräch mit Nicole Prestele für die Augsburger Allgemeine rückte Bgm Peter Grab einiges zurecht, was in der öffentlichen Diskussion bislang oft nicht ausreichend und bemerkenswert *missverständlich* dargestellt wurde. Hier nun der Artikel, wie er am 12. Januar 2012 in der Augsburger Allgemeinen erschienen ist:

»Kulturreferat Peter Grab wundert sich über das Verhalten der Opposition. Die Atmosphäre sei angespannt.
Von Nicole Prestle

Biennale-Konzept, Neuordnung des Kulturamts, Kündigung des Popkulturbeauftragten… Kulturreferent Peter Grab  steht mit vielen Themen in der Diskussion. Als einziger Referent mit einem Doppelreferat (Kultur und Sport) leidet er nach eigener Aussage darunter, dass es in den Debatten fast nur um den Bereich Kultur geht. Als Gast der AZ-Lokalredaktion sprach er über Ursachen, über das politische Klima in Augsburg und andere Themen.

Verhältnis im Kulturausschuss Sachpolitik ist laut Grab dort oft nicht möglich. „Sie wird zum Teil ersetzt durch Angriffe auf die Person Peter Grab. Das war von Anfang an so.“ Verglichen mit anderen Ausschüssen sei dies eine Besonderheit, die Grab sich nicht erklären kann. „Im Sportausschuss komme ich mit den Mitgliedern besser aus, gerade auch mit denen der SPD.“

Verhältnis zur SPD SPD-Fraktionschef Stefan Kiefer hatte Grab scharf angegriffen und ihm Nähe zu nationalistischen türkischen Gruppierungen vorgeworfen. „Ich bin maßlos enttäuscht, dass er sich bis jetzt nicht entschuldigt hat“, sagt Grab. Dass er nicht „aktiv“ darauf geantwortet habe, liege daran, „dass ich sofort nach Herrn Kiefers Äußerungen Solidaritätsbekundungen aus der SPD erhalten habe“. Der Vorfall habe ihn „tief gekränkt“.

Verhältnis zum Kulturamtsleiter Grab moniert die Anzahl der Überstunden im Kulturamt. Deshalb will er es umorganisieren. In einer Aussprache im Kulturausschuss ging der Referent Amtsleiter Thomas Weitzel hart an. Der Ton hatte einige Räte verwundert. Im AZ-Gespräch betonte Grab diese Woche, dass es „keine negativen Dinge“ zwischen ihm und Weitzel gebe. „Er ist einer von denen, mit denen ich die meisten Besprechungen habe.“ Dort herrsche stets eine sachliche und freundliche Atmosphäre, auch wenn sie nicht so freundschaftlich sei wie bei Richard Goerlich.

Neustrukturierung des Kulturamts „Bei aller Qualifikation des Amtsleiters“ muss es laut Grab erlaubt sein, die derzeitige Struktur infrage zu stellen. „Ich weiß nicht, ob es sinnvoll ist, dass ein Amtsleiter bei all den Aufgaben, die mit dieser Position verbunden sind, auch noch Projektleiter sein sollte.“ Hintergrund: Weitzel, der auch Präsident der Deutschen Mozartgesellschaft ist, ist fürs Augsburger Mozartfest verantwortlich. Würde das Kulturamt so geordnet, wie Grab vorschlägt, wäre Weitzel stärker organisatorisch als inhaltlich tätig. Stattdessen gäbe es als neue Ebene vier Büroleiter für verschiedene Themenbereiche. Außer in seiner eigenen Gruppierung Pro Augsburg hat Grab dafür politisch keinen Rückhalt. Im Ausschuss wurde das Thema nicht abgestimmt. In der nächsten Sitzung am 30. Januar will Grab es nicht nochmal zur Debatte stellen. Er befürchtet aber, dass strukturelle Veränderungen im Rahmen der Finanzdebatte unumgänglich sein werden.

Biennale-Konzept Bislang ist nicht klar, wie es mit diesem Vorschlag Grabs, Festivals zweijährlich zu veranstalten, weitergehen soll. Sicher ist nur: 2013 müssen bei den Festivals 53000 Euro eingespart werden. Sollen die Dachmarken Brecht, Frieden und Mozart nicht angetastet werden, bedeutet dies laut Grab, dass manch kleine Veranstaltung wegfallen könnte. Eine Arbeitsgruppe tagte erst, ohne Ergebnis.

Projekte Ob Festivals, Kuspo oder Friedensfest-Gestaltung: Peter Grab hat Probleme, seine Ideen im Kulturausschuss durchzubringen. Grüne und SPD werfen ihm immer wieder vor, dass er das Gremium mit Vorschlägen konfrontiert, über die dann nicht ausreichend diskutiert und nachgedacht werden könne. Grab kann, sagt er, darüber nur schmunzeln: „In manchen Phasen wirft man mir Konzeptlosigkeit vor, bringe ich dann welche ein, ist es auch falsch.“ Grundlegendes Problem sei laut Grab, dass bei politischen Partnern keine Verlässlichkeit mehr herrsche. Beim Projekt Kuspo, das Grab inzwischen selbst nur noch als „Fördertopf“ bezeichnet, habe er zunächst die Unterstützung der Freien Wähler gehabt. „Diese Woche machten sie auf einmal eine Kehrtwende“, wundert sich Grab.

Popkulturbeauftragter Richard Goerlich hat gekündigt, er bleibt noch bis Ende März: Pop- und Jugendkultur soll auch danach eine Rolle spielen. Fraglich ist laut Grab aber, wie und wo es verankert wird: „Hauptproblem ist, dass für die Stelle Goerlichs eine einjährige Wiederbesetzungssperre besteht.“ Die Opposition stellt den Posten an sich infrage. Eine Tatsache, die Grab wundert: „In anderen Städten ist das ein Thema, das Rot-Grün besetzt.“

Staatsbibliothek Ende 2011 hat die Stadtregierung beim Freistaat einen Antrag auf Verstaatlichung eingereicht. „Wir warten auf einen Gesprächstermin“, sagt Grab. Er hält diese Lösung für die sinnvollste, „auch wenn es sicherlich Argumente dagegen gibt“. Ob sie sich durchsetzen lässt, hängt auch von der Finanzlage des Freistaats ab. Dort laufen derzeit die Haushaltsklausuren.«

Staats- und Stadt-Bibliothek (StaBi) oder – Licht am Ende des Tunnels

Am 18.11.2011 hat uns eine Presseerklärung des CSU-Fraktionsvorsitzenden zur StaBi-PK vom 17.11 2011 erreicht. Als eine strikt auf die Interessen von Augsburg ausgerichtete Bürgergruppierung begrüßt auch pro Augsburg die von Herrn Dr. W. Heubisch und dem Generaldirektor der Bayerischen Staatsbibliothek, Herrn Dr. R. Griebel, skizzierten Zukunftskonzepte für dieses national und international geschätzte Stadt-Juwel, das über Jahrzehnte nicht nur vom Staat sträflich vernachlässigt worden ist.
Bei Meldungen wie dieser (beträchtliche Erhöhung der Betriebskosten-Zuschüsse, bauliche und strukturelle / funktionelle Sanierung) wird –ganz anders als bei Misserfolgen- die Zahl der Väter des Erfolgs rasch unübersichtlich, weswegen es leicht vorkommen kann, dass im Hochgefühl des Frohlockens der eine oder andere Vater schlichtweg übersehen wird. Kleinlich, wer Böses dabei denkt !
Um zukünftig Versäumnissen wie diesem vorzubeugen und auch retrospektiv zu verhindern, dass die entscheidenden Wegbereiter dieses Erfolgs „urheberrechtlich“ auf der Strecke bleiben, sei darauf hingewiesen, dass neben den vom CSU-Fraktionsvorsitzenden namentlich belobigten 4 Personen zwei weitere zumindest gleichwertige Weichenstellungen vorgenommen haben:

Im Sommer 2010 hat der u. a. für die StaBi zuständige Kulturreferent, BM P. Grab, medien- und München-wirksam mitgeteilt, dass sich der Freistaat -ausgehend von einem ca. 130 Jahre alten Vertrag- bei den jährlichen StaBi-Betriebskosten (1 Million €) wenig vornehm zurückhalte und lediglich 19.000 € beitrage. Sein durchaus provokantes Konzept: Angemessene Beteiligung durch oder Verlagerung der staatlichen Buchbestände nach München.
Dieser partiell besonders liebevoll kritisierte Therapie-Ansatz hatte verblüffende Effekte: 1.) Postwendende Gründung der „Initiative zur Unterstützung der Staats- und Stadt-Bibliothek“ (Dr. H. Zäh).
2.) Prompte Positiv-Signale aus München (Dr. W. Heubisch).
Wenn die Namen derer, die den Anstoß gegeben, Ideen geliefert und die Basisarbeit erledigt haben (P. Grab, Dr. H. Zäh), versehentlich übersehen werden, stellen Kenner die Riccola-Frage: „Wer hat´s erfunden?“ -zumal die ja nicht unwichtiger ist als die Frage nach den späteren Helfern.
Da viele an diesem für Augsburg jetzt wohl absehbaren Erfolg mitgearbeitet haben, sollte man sich bei aller Freude auch die Zeit nehmen, auf eine selektive Benennung der Fakten und Autoren zu verzichten.

Andernfalls gilt: „Eine gute Idee ist wie ein Hahn am Morgen –gleich krähen alle Hähne mit“ (Heinrich Waggerl).

Rolf Harzmann