Kunst auf Hochzolls Plätzen

Das Foto zeigt (von links) Melitta Schuster, Aktionsgemeinschaft Hochzoll, Dr. Werner Lorbeer, Stadtrat PRO AUGSBURG, Clemens Brocker, Künstler des Objekts »wohin«, erstmals ausgestellt in der Großen Schwäbischen Kunstausstellung im Zeughaus, Tina Schüssler, Kickbox-Weltmeisterin und Bürgermeisterkandidatin für Diedorf.

Das Foto zeigt (von links) Melitta Schuster, Aktionsgemeinschaft Hochzoll, Dr. Werner Lorbeer, Stadtrat PRO AUGSBURG, Clemens Brocker, Künstler des Objekts »wohin«, erstmals ausgestellt in der Großen Schwäbischen Kunstausstellung im Zeughaus, Tina Schüssler, Kickbox-Weltmeisterin und Bürgermeisterkandidatin für Diedorf.

 

Nunmehr ist das letzte Kunstobjekt aus dem Projekt »Kunst auf Hochzolls Plätzen« aufgestellt worden. Das Projekt aus dem Rahmen »A HZ 100« zum 100. Jubiläum der Eingemeindung Hochzolls wurde konzipiert, um den Stadtteil Hochzoll in seinem Selbstbewusstsein vor Augen zu führen.

Die Objekte wurden längs der Friedberger Straße gruppiert, um auch den durchfahrenden Verkehr zu animieren, in Hochzoll zu verweilen. Der große Infrastrukturimpuls, der mit der Linie 6 und der Verengung der Straße gesetzt wurde, muss in Lebensmöglichkeiten der anwohnenden Bevölkerung umgesetzt werden.

Hochzoll, der Gartenstadtvorort, bietet eine vollständige Infrastruktur, mit dem Hochablass das attraktivste Naherholungszentrum Augsburgs, beste Verkehrsanbindungen und mit den Zentren am 12-Apostel-Platz und an der Friedberger Straße attraktive Einkaufsgelegenheiten.

»Kunst auf Hochzolls Plätzen« ist nicht nur Ausdruck eines gewachsenen Selbstbewusstseins, sondern auch Ausdruck einer größeren Wehrhaftigkeit des Stadtteils, dem durchlaufende Bundesstraßen oder ein Lech-Kraftwerk mitten im Naherholungsgebiet zukünftig nicht mehr zugemutet werden können.

Wir setzen auf die heilende und sozial integrierende Wirkung von Kunst und freuen uns, dass das Projekt gelungen ist. Wir erwarten, dass die Objekte auch diskutiert werden. Die Ausstellung wird im Laufe des Sommers wieder abgebaut werden. Es wäre wünschenswert, wenn in der Folge in Hochzoll ein Kunstwerk auf öffentlichem Platze verbliebe.

Die Aktionsgemeinschaft Hochzoll wird unter Anleitung von Frau Inge Lemmerz am 15. Juni 2013 vormittags am Platz vor der Post ein soziales Kunstprojekt abschließen und eine Kunstwand unter dem Motto »Hochzoll vernetzen« montieren.

Dank an die Künstler:

Josef Lang, »Blaumann«, Ecke Zugspitz-/Friedberger Straße
Clemens Brocker, »wohin?«, Eingang zum RDG
Christoph Bechteler, »Turm«, Peterhof-Platz
Christoph Bechteler, »Brunnen vor dem Rudolf-Diesel-Gymnasium«, Schulhof RDG
Horst Langer, »Die Zeit die uns bleibt«, Westfront Heilig Geist
Theo Bechteler, »Taufbrunnen«, Hof zu St. Mathäus

[WL]

»PRO AUGSBURG lädt ein: Hochzoll-Süd Stadtteilinformation

Panoramabild Hochablass

Montag, 13. Mai, 19.30 Uhr – Pfarrsaal 12 Apostel

Unser Hochzoll lebenswert und zukunftsfähig gestalten – Machen Sie mit: Mit PRO AUGSBURG geht das!

Unsere Themen

  • Neugestaltung des 12-Apostel-Platzes
  • Stadtteilentwicklung Hochzoll
  • Kinderkrippen in Hochzoll
  • Hochablass/Kuhsee nach der Großbaustelle
  • und »Jetzt red i«

KuhseeLech und Kuhsee

Naherholung und Natur erleben
Projekt Licca liber –  Wasser und Kies
Ein Naturschutzgebiet von europäischer Bedeutung erhalten

 

 

Apostel-MarktDer neue 12-Apostel-Platz

Treffpunkt, Nahversorgung, Bank, Markt,
Post, Zeitschriften, Pizzeria,
Medizinisches Zentrum, Mobile Polizeiwache, Gemeindezentrum

 

 

Kita HochzollSoziales in Hochzoll

Neue Kinderkrippen in Hochzoll-Nord und -Süd
Bürgervertretung durch die Aktionsgemeinschaft Hochzoll

 

 

 

Es informieren Sie

Max Weinkamm (Sozialreferent der Stadt Augsburg)
Dr. Manfred Heider (Stadtteilmanager Hochzoll)
Dr. Claus Gebhardt (Stadtwerke Augsburg)
Nicolas Liebig (Landschaftspflegeverband)
Melitta Schuster (Aktionsgemeinschaft Hochzoll)
Dr. Werner Lorbeer (Stadtrat PRO AUGSBURG)

4. Runder Tisch zur Initiative »Rettet den Hochablass«

Lech-KiesbettPresseerklärung zum vierten Runden Tisch in Hochzoll zwischen der Bürgerinitiative, Vertretern der SWA und der Stadtverwaltung vom 15. April 2013 im Alten Wasserwerk.

Der vierte Runde Tisch in Hochzoll wurde in Absprache zwischen Frau Beate Hohenadl (Bürgerinitiative) und Projektleiter Asam (SWA) am 15.4.2013 abgehalten. Ferner waren die Stadtverwaltung, der Naturschutz, die Aktionsgemeinschaft Hochzoll, PRO AUGSBURG und die SPD Hochzoll vertreten.

Die Bürgerinitiative nimmt im Nachgang zum vierten Runden Tisch in Hochzoll zu folgenden Themen Stellung:

  • Turbinenzugang – zurück zur ursprünglichen Zusage
  • Transformatorgebäude – Vorlage einer neuen Planung
  • Fortschritt der Bauarbeiten am Kraftwerk – ein Fertigstellungstermin 31.12.2013 scheint erreichbar
  • Kritik an der »Tabula rasa«-Abräumung der Kiesbank durch die Stadt Augsburg
  • Gestaltungen nach Bauabschluss im engeren und weiteren Umgriff der Kraftwerksbaustelle durch Landschaftsarchitekt Möhrle
  • Verlängerung des östlichen Lechdamms bis zum Kiosk
  • Erhaltung der großen Kiesbank für die Naherholung

Die Vorstellung der Planung des »Transformatorgebäudes« fand Zustimmung. Es wird hinter dem Kiosk errichtet werden. Eine gemeinsame Holzeinhausung wird Transformator, Kraftwerksansteuerung, Toiletten und Tonnenbehausung zusammenfassen. Pläne sind bei Herrn Asam abrufbar. Eine Freileitung zum Transformatorgebäude wird es nicht geben, vielmehr sind Erdleitungen geplant.

Die äußerst strittige Umplanung eines Kraftwerkszugangs, der den Steg nunmehr als eigener Baukörper höhenmäßig überragen sollte, wurde nochmals vorgelegt. Sie stammt aus der Feder der Stadtplanung und des Denkmalschutzes. Herr Dr. Lorbeer (PRO AUGSBURG) wies diese Planung noch einmal zurück. Sie entspricht weder den Zusagen der Stadtwerke noch dem bestehenden Baurecht. Herr Asam bestätigte die Aussage, die inzwischen auch Herr Dr. Gebhart im Umweltausschuss geäußert hat, dass es bei den ursprünglichen Planungen bleibe. Ein den Steg in der Höhe überragendes Zugangsbauwerk ist damit nicht mehr aktuell.

Hier noch einmal das Originalzitat:
Wird das neue Wasserkraftwerk den Menschen vor Ort auffallen?

Dr. Gebhardt: Bis auf eine kurze Zugangstreppe wird das Wasserkraftwerk im bestehenden Wehr unter der Wasseroberfläche verborgen sein. Damit kann man es von außen überhaupt nicht wahrnehmen. Selbst der diskutierte Wasservorhang kann von unserer Seite bestehen bleiben. Voraussetzung ist die rechtliche Genehmigung.

Herr Asam berichtete vonseiten der Projektleitung, dass nach derzeitigem Stand der Bauzeitenplan eingehalten werde könne. Im Moment ergäben sich Schwierigkeiten mit Wasserdruck unterhalb der geplanten Fundamentplatte des Kraftwerks. Der Inbetriebnahme des Kraftwerks zum 31.12.2013 werde voraussichtlich nichts im Wege stehen. Zur Information: Nur bei Einhaltung dieses Termins kann der Betreiber mit einer erhöhten Einspeisungsvergütung rechnen.

Eine strittige Diskussion entstand um die Kiesbank. Frau Pusch (Stadtverwaltung) machte klar, dass die Stadtverwaltung die Verantwortung für das Lechbett kurz oberhalb und kurz unterhalb des Hochablasses habe. Deshalb sei das komplette Abräumen der Vegetation der Kiesbank auf städtische Veranlassung hin geschehen. Die Tabula-rasa-Methode war nicht mit dem Naturschutz abgestimmt und in diesem Umfang sicher nicht nötig und auch nicht sachgerecht (Herr Uffinger, Naturschutz). Die Kritik an dieser Maßnahme kam von allen Beteiligten. Und es wurde der Hoffnung Ausdruck verliehen, dass zukünftig sensibler mit der Kiesbank-Flora und -Fauna umgegangen werde. Die Vermüllung der Kiesbank wurde von allen Teilnehmern beklagt. Einig war man sich aber auch darin, dass der Lech selbst die Wiederanlage von Flora und Fauna bewerkstelligen müsse.

Landschaftsarchitekt Möhrle hat noch keinen Auftrag zur Gestaltung des engeren und weiteren Umgriffs nach Abschluss des Kraftwerksbaus. Es liegen aber dem Grünamt von seiner Seite Vorschläge vor, deren Beurteilung er abzuwarten bittet.

Begrüßt wird vonseiten der Hochzoller Bürger insbesondere die Idee, den östlichen Lechdamm direkt an den Kiosk-Vorplatz anzubinden. Damit würde die bisherige Engstelle der Einmündung des Damms in den Hochablasssteg beseitigt. Der bereits geschüttete provisorische Damm könnte dazu verwendet werden.

Die große Kiesbank muss für die Naherholung weiterhin zur Verfügung stehen. Sie ist Badeplatz und ein Ort, an dem Natur und Wasser erlebt werden können. Durch den Einbau von Wasserbausteinen und Leitung des Turbinenwassers in Richtung Flussmitte könnte das erreichbar sein. Der bestehende Zugang zur Kiesbank soll erhalten bleiben.

Gezeichnet:

Bürgerinitiative »Rettet den Hochablass«,
Willi Reisser, Beate Hohenadl, Dr. Werner Lorbeer

Bei der Räumpflicht läuft etwas schief – Antrag zur Satzungsänderung von PRO AUGSBURG

Seit einigen Jahren werden in der Stadt Augsburg aufgrund von Rechtsänderungen in Tempo-30-Zonen die kombinierten Geh- und Radwege abgeschafft, obwohl die Anlieger hierfür Erschließungskosten bezahlen und zum Teil auch Grundabtretungen hinnehmen mussten.

Aus den kombinierten Geh- und Radwegen werden Gehwege, freigegeben auch für Radfahrer. Dies bedeutet aber auch, dass die Anlieger für die Reinigung und Sicherung des Gehweges zuständig sind, obwohl sich tatsächlich nichts geändert hat und die Flächen weiterhin von Radlern benutzt werden.

Die Fraktion PRO AUGSBURG beantragt daher, die entsprechenden Satzungen dahingehend zu ändern, dass die Anlieger nur für die Reinigung und Sicherung von »reinen« Gehwegen zuständig sind, während für »Gehwege mit Radfahren frei« Anschlusspflicht bestehen soll, sodass die Stadt Augsburg für dieses Flächen zuständig ist.

Auf diese Weise kann die derzeit bestehende Ungerechtigkeit beseitigt werden.

Beate Schabert-Zeidler,
Fraktionsvorsitzende PRO AUGSBURG

Dr. Rudolf Holzapfel,
1. stellvertr. Fraktionsvorsitzender

Licca Liber! Bürgerinitiative Hochzoll zur Rettung des Hochablasses

Licca liberBestimmt haben Sie der Zeitung entnommen, dass der Stein für die Renaturierung des Lechs – analog zu »Wertach vital« – ins Rollen gekommen ist. Dabei geht es um die Fließstrecken von der Lechstaustufe 23 bis hinunter nach Meitingen.

PRO AUGSBURG in Hochzoll steht voll hinter diesem Projekt, wenn auch mit dem Bedauern, dass gerade die innerstädtischen Fließstrecken bereits durch bald drei Kraftwerke verödet worden sind. Bezüglich unseres Antrags, die innerstädtischen Lechkiesbänke zu erhalten, wartet die Fraktion seit über einem Jahr auf Antwort. Die große Lechkiesbank unterhalb des Hochablasses, wichtige Freizeiteinrichtung für Hochzoll, ist noch keineswegs gesichert.

Bitter nötig ist die Kontrolle für die Einhaltung von Zusagen der Verwaltung, die gerne vergessen werden. Lesen Sie dazu die Presseerklärung der Hochzoller Bürgerinitiative »Rettet den Hochablass«, die ganz wesentlich von PRO AUGSBURG mitgetragen wird, zum Kraftwerk am Hochablass.

Presseerklärung zum 3. Runden Tisch in Hochzoll zwischen der Bürgerinitiative, Vertretern der SWA und der Stadtverwaltung vom 18.2.2013 im Alten Wasserwerk

Themen: Ortsbegehung, Transformatorgebäude, Turbinenzugang, Einschaltung des Landschaftsarchitekten Möhrle: Knapp am Skandal vorbei! Aber man konstruiert gemeinsam weiter!

[WL]