PRO AUGSBURG zur Debatte um die Maxstraßen-Linie

PRO AUGSBURG mahnt zur Besonnenheit.

Hierzu Stadträtin Beate Schabert-Zeidler:

Es gibt keinen Entscheidungsdruck und in absehbarer Zeit keinen Handlungsbedarf.

PRO AUGSBURG forderte immer wieder den Erhalt des Einrückgleises in der südlichen Maximilianstraße. Auch bei Betriebsstörungen ist dieses Gleis unverzichtbar. Städtebaulich und mit Rücksicht auf die historische Einzigartigkeit des Ensembles Maxstraße kann und darf die Entscheidung für eine Linienführung jetzt aber noch nicht getroffen werden.

Wer verantwortlich mit dem historischen Erbe der Stadt und den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger umgehen will, wird erst den Abschluss der Bauarbeiten am Königsplatz, die (Wieder-)Inbetriebnahme der geplanten Linienführung und einen angemessenen Erfahrungszeitraum abwarten müssen, um weitere einschneidende Verkehrsentscheidungen treffen zu können. Vorher sind auch keine belastbare Fahrgastzahlen ermittelbar.

Auch weitergehende Auswirkungen auf eine eventuelle Fördermittelgefährdung müssen langfristig betrachtet werden.

Parallel dazu muss nach Auffassung von PRO AUGSBURG zunächst ein Gesamtkonzept für die Maxstraße erstellt werden, in dem

  • die Bedürfnisse der Stadtgesellschaft an die Aufenthaltsqualität in dieser Straße,
  • die kulturellen Bedürfnisse im Zusammenhang mit dem historischen Ensemble und seinem Erhalt,
  • die Anforderungen des Lärmschutzes der Anwohner,
  • die Erreichbarkeit der Grundstücke und Geschäfte und
  • die Anforderungen des Individualverkehrs und des öffentlichen Nahverkehrs

berücksichtigt und abgewogen werden müssen.

Dieses Konzept muss dann eine Maßgabe für die Erschließung neuer Verkehrswege sein. Dies wird aber zeitlich betrachtet die Aufgabe einer neuen Legislaturperiode sein. Hier Entscheidungen vorwegzunehmen und unnötig den Entscheidungsspielraum einzuschränken, wäre unstatthaft.

Wer nun unnötig panisch populistische Versprechungen streut, riskiert, Bürgerinnen und Bürger mit falschen Hoffnungen und nicht haltbaren Zusagen erneut zu enttäuschen. Wir sehen hier in der Diskussion durchaus Parallelen zur Tunneldiskussion im Wahlkampf 2007.

Die Fraktion PRO AUGSBURG beteiligt sich an diesem populistischen und eventuell dem anstehenden Wahlkampf geschuldeten Aktionismus nicht, sondern mahnt zur besonnenen und sachgerechten Auseinandersetzung mit diesem Thema.

Beate Schabert-Zeidler
Fraktionsvorsitzende PRO AUGSBURG

Dr. Rudolf Holzapfel
1. stellvertr. Fraktionsvorsitzender

Prof. Dr. Rolf Harzmann
2. stellvertr. Fraktionsvorsitzender

Verkehrsberuhigende Maßnahmen im Täfertinger Weg

Der Täfertinger Weg im Stadtteil Bärenkeller ist eine breit ausgebaute Straße, die in eine Schnellstraße mündet. Dies verführt zu viele Autofahrer, hier unangemessen schnell zu fahren. Die erlaubte Geschwindigkeit liegt bei 50 Stundenkilometern.

Der Weg ist allerdings eine reine Wohnstraße, führt durch ein dicht besiedeltes Wohngebiet und tangiert Areale mit hoher Aufenthaltsqualität. Einen Sport- und Spielplatz und auch einen von Jung und Alt gut besuchten Park. Die stark frequentierten Fußwege reichen direkt an die befahrene Straße, sodass vom Täfertinger Weg ein hohes Gefährdungspotenzial für die Anwohner und Nutzer der Feitzeitanlagen ausgeht. Im Speziellen sind es Kinder, Jugendliche und Senioren, die den Täfertinger Weg hierfür auch kreuzen müssen.

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PRO AUGSBURG setzt sich für eine bessere städtebauliche Situation am Predigerberg ein

Mittels zwei Anträgen (11.05.12 und 10.12.12) hat die Fraktion PRO AUGSBURG eine Verbesserung der städtebaulichen Situation im Areal Dominikanerkirche, Hauswirtschaftsschule (mit Sporthalle), Predigerberg sowie einen Erweiterungsbau und die Sicherung des »Römischen Museums« angestoßen.

Wir sehen die Notwendigkeit, eine Planerwerkstatt einzuberufen, die die städtebaulichen Schwachstellen im Areal herausarbeitet und entsprechende Empfehlungen für eine künftig städtebaulich verträgliche Planung des Areals formuliert.

Die für das kooperative Verfahren benötigten Mittel in Höhe von 45.000,– Euro werden wir für den Haushalt 2013 beantragen. Ziel ist nicht nur die Sicherung der Dominikanerkirche und des darin befindlichen Museums, sondern auch, eine geordnete städtebauliche Situation im angesprochenen Areal wieder herzustellen, eventuell auch durch eine dort integrierte Quartiersgarage.

Beate Schabert-Zeidler
Fraktionsvorsitzende PRO AUGSBURG

Dr. Rudolf Holzapfel
1. stellvertr. Fraktionsvorsitzender

Prof. Dr. Rolf Harzmann
2. stellvertr. Fraktionsvorsitzender

Dr. Werner Lorbeer
Stadtrat PRO AUGSBURG

Johannes Althammer
Sprecher des Arbeitskreises Kultur PRO AUGSBURG e. V.

Pro Augsburg fordert Licca liber

HochablassAm 18.1.2013 findet im Annahof um 19.30 Uhr der Vortrag »Erhaltung und Revitalisierung von Flusslandschaften« mit Prof. Jungwirth, Wien, statt.

Pro Augsburg forderte die Lechvitalisierung durch Licca Liber vor dem Bau des Hochablasskraftwerkes. Wir fordern nun zusammen mit dem Vorkämpfer und absoluten Lech-Experten Dr. Eberhard Pfeuffer, dass sie jetzt kommt und auch substantiell ist.

Der Vortrag ist der ideale Auftakt für die stadtweite Diskussion. Die Zerstörung am Lech muss jetzt enden. Wir erinnern an die bereits jetzt durch Kraftwerke und unzugängliche Ufer zerstörte innerstädtische Flusslandschaft. Entkiesung, Verflinzung, nicht befriedigend funktionierte Fischtreppen und die ganzjährige Überflutung von Kiesbänken im Bereich Hochzoll sind die Folge völlig verfehlter energiepolitischer Zielsetzungen. Es wird höchste Zeit, dass Biodiversität und Erholungswert vorrangig behandelt werden.

Die Umwandlung des passiven Querbauwerks »Hochablaß« in einen aktiven Kraftwerksbau findet jetzt statt, Pro Augsburg und der von uns getragenen Initiative »Rettet den Hochablass« ist es wenigstens gelungen, gegen den Widerstand von Stadtwerken und Umweltreferent den Wasserschleier und damit die Natur-Anmutung zu erhalten. Das war ein sehr wichtiger Erfolg, nicht zuletzt im Sinne der Augsburger Weltkulturerbebewerbung.

Gezeichnet:
Lorbeer, Beate Hohenadl

Verkehrsberuhigende Maßnahmen in Bergheim

In der letzten Stadtratssitzung im Dezember 2012 wurde ausführlich über den zunehmenden Schwerlastverkehr auf der »Alten B17« in Haunstetten diskutiert.

Nun wird uns von Anwohnern der Hauptstraße und Diebelbachstraße in Bergheim berichtet, dass auch hier der Schwerlastverkehr in den letzten Monaten massiv zugenommen habe. Über die Gründe hierfür können wir derzeit nur spekulieren. Zum einen mag es mit der neuen Mautpflicht zusammenhängen, zum anderen möglicherweise mit den Durchfahrtsbeschränkungen in Göggingen und Inningen.

Die Fraktion PRO AUGSBURG beantragt daher zu prüfen, wie der durchfahrende Schwerlastverkehr in Bergheim wirksam und dauerhaft vermieden werden kann. Gegebenenfalls ist auch hier an eine Durchfahrtsbeschränkung zu denken. Wir bitten diesbezüglich um einen baldigen Bericht im Bauauschuss.

Beate Schabert-Zeidler
Fraktionsvorsitzende PRO AUGSBURG

Dr. Rudolf Holzapfel
1. stellvertr. Fraktionsvorsitzender