Gegen das Wasserkraftwerk am Hochablass regt sich Widerstand.
Am Sonntag, den 8. Januar findet am Hochablass um 14 Uhr eine Demonstration gegen das Kraftwerk statt. [Demonstration am Hochablass]
Die SPD hat beigedreht, weil dem Abgeordneten Paula auf seiner eigenen Versammlung nur Gegenwind entgegengeschlagen ist. Ich hoffe, dass Dr. Kiefer und Herr Schneider beidrehen und Pro Augsburg bei den Stadtwerken nicht wieder niederstimmen“. Unser Mitglied Willi Reisser geht sogar mit einer Kampagne an die Öffentlichkeit.
Die einflussreiche Aktionsgemeinschaft Hochzoll stellte sich in einer sehr gut besuchten öffentlichen Versammlung gegen das Kraftwerk bei nur 3 Befürwortern. Der Vorsitzende der Kulturtage Hochzoll, Willi Reisser setzt sich mit einem Rundbrief an die Spitze einer Hochzoller Öffentlichkeit, die stadtweit auf die geplante Umnutzung des Hochablasses hinweisen will.
Die bereits veröffentlichte Kostenerhöhung von 8,9 Mio auf 12 Mio macht das Kraftwerk wohl auch noch vollends unwirtschaftlich und die Stadtwerke müssen über die Grundlagen der Entscheidung des AR neu nachdenken. Übrigens auch die Stadt, weil sie übernimmt das allfällige Defizit der Stadtwerke.
Nachdem öffentlich auch festgestellt ist: (Zitat Augsburger) „Ein Hochablass ohne Wasser(-vorhang) ist wie ein Dom ohne Messe“ , wächst die Erkenntnis, dass der Lech aufs eiserne Sparbuch der Stadt und Hochzolls gehört und der Hochablass mit seinen Kiesbänken unter Denkmal- oder Ensembleschutz.
Nicht nur Stadt- und Stadtwerke sollen dort das passive naturnahe Bauwerk belassen sondern auch alle anderen möglichen Investoren. Das eiserne Natur-Sparbuch sollte unter allen Umständen
erholungs- und naturnah bleiben. So groß ist in der Abwägung die Not nicht.
Die Initiative „Rettet den Hochablass“ ist keine ohne mich Initiative. Es wurden sowohl Investitionsalternativen für die Stadtwerke entwickelt wie auch organisatorische Vorschläge wie „Bürgerfond“, Energiesparkonzepte, Wärmeverwertung und KWK Konzepte für Augsburg vorgeschlagen.
Dr. Werner Lorbeer, Stadtrat Pro Augsburg
Heute im Stadtrat: Die Grünen mit Dringlichkeitsantrag zum Hochablaß!
Mein Kommentar dazu aus Hochzoll: „Die SPD hat beigedreht, weil dem Abgeordneten Paula auf seiner eigenen Versammlung nur Gegenwind entgegengeschlagen ist. Ich hoffe, dass Dr. Kiefer und Herr Schneider beidrehen und Pro Augsburg bei den Stadtwerken nicht wieder niederstimmen“. Unser Mitglied Willi Reisser geht sogar mit einer Kampagne an die Öffentlichkeit. (siehe Anhang)
Die einflussreiche Aktionsgemeinschaft Hochzoll stellte sich in einer sehr gut besuchten öffentlichen Versammlung gegen das Kraftwerk bei nur 3 Befürwortern. Mehr…
Zur Diskussion um die Errichtung eines Wasserkraftwerks am Hochablass werden die Stellungnahmen von PRO AUGSBURG-Stadträtin Beate Schabert-Zeidler und PRO AUGSBURG-Mitglied Peter Micheler veröffentlicht.
Beate Schabert-Zeidler schreibt:
»Liebe Mitglieder,
im Umweltausschuss am 30.5. habe ich – wie alle anderen Mitglieder des Ausschusses auch – die Errichtung einer Wasserkraftanlage am Hochablass bei Fluss-km 47,0 GRUNDSÄTZLICH begrüßt.
Bereits im Juli 2004 (!) hat der Bauausschuss die Verwaltung beauftragt, die Verwertung des energetischen Potentials am Hochablass zu planen und den Antrag auf Bewilligung bei der zuständigen Unteren Wasserrechtsbehörde einzureichen. Dieser Antrag wurde nun am 11.1.2011 vom Tiefbauamt eingereicht. Mehr…
PRO AUGSBURG setzt sich für den Einstieg in die »Bürgerenergie« ein. Was sich dahinter verbirgt, erläutert zweiter Vorsitzender Frank Dietrich.
»Der Kapitalmarkt und dessen Instrumente machen es für den Anleger immer schwieriger, sichere Anlagen mit vernünftigen Renditen zu finden.
Der Bürger hat die Möglichkeit, über einen Fonds direkt oder über Sparkapital, das über die regionalen Kreditinstitute einbezahlt wird, sinnvolle und nachhaltige Projekte im regionalen Kontext umsetzen zu können.
Der Bürger hat nicht das kommerzielle Interesse, das Investoren an den Tag legen und auch müssen, sondern hier geht es um ökologische und regional wichtige Projekte. Diese Projekte müssen transparent und klar definiert sein.
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Der Energiekonzern EON plant ein neues Wasserkraftwerk am Lech im Naturschutzgebiet Stadtwald. Soll die Stadt Augsburg dem Vorhaben zustimmen? – So lautete die Frage auf der Homepage von PRO AUGSBURG in den letzten Wochen.
Das Ergebnis ist eindeutig: Von mehreren hundert Teilnehmern sprachen sich 68% gegen das Wasserkraftwerk aus, 27% waren für den Bau, da Wasserkraft die CO2-Emissionen reduziert und 5% war das Thema egal. Dies bestätigt die Haltung von Verein und Fraktion.
(MW)