»Neun Prozent der Vereine nehmen dieses Problem als existenzbedrohlich wahr.«

@Pro AugsburgBei einer Festveranstaltung zum Jubiläum der TVA-Fitnesstürme wurde Bgm Peter Grab gebeten eine Festrede zu halten. Diese Rede wollen wir Ihnen nicht vorenthalten. Sie ist beschreibt nicht nur grundlegend die derzeitige Situation, Aufgabenvielfalt und das verantwortungsvolle Engagement der Augsburger Vereine, sondern stellt visionär-programmatisch die Frage, wie die Zukunft des Augsburger Vereinssports aussehen könnte? Oder müsste!

Peter Grab, 3. Bürgermeister, Referent für Sport Kultur und Jugendkultur:
»Stellenwert der Vereine für die Stadt Augsburg
Hat der traditionelle Sportverein noch Zukunft?
Die Bedeutung des Sports in der Gesellschaft

In Zeiten des Internets ist es üblich geworden, zunächst ein bißchen zu googeln …
Was sagt Wikipedia?
Ein Sportverein (oder Sportklub bzw. Sportclub) ist ein Verein, dessen Ziel es ist, am Sport begeisterten Menschen Zugang zu Flächen (z. B. Fußballfelder oder Sport- oder Turnhallen) und Sportgeräten (z. B. Barren und Reck im Turnen) zu ermöglichen. Sportvereine sind entsprechend den angebotenen Sportarten in Sportverbänden organisiert. Diese bieten den Vereinen die Teilnahmen an organisierten Wettbewerben in Form von Turnieren oder Ligabetrieb.

So weit, so gut. Was sagt der Augsburger Sportbürgermeister? Nicht ohne Grund wurde in dieser Legislaturperiode der Sport ebenbürtig mit Kultur in einen Referatstitel aufgenommen …

Sport bewegt, Sport macht Spaß, Sport weckt Emotionen. Für die Lebensqualität einer Stadt ist der Sport in seinen verschiedenen Ausprägungen – ob Breiten- oder Profisport, ob Vereins- oder Individualsport – von zentraler Bedeutung. Menschen jeden Alters sind sportlich aktiv oder zumindest interessiert – in Augsburg sind über 60.000 Personen in Sportvereinen organisiert. Dazu kommen die Individualsportler, die ihren Bewegungsdrang abseits institutioneller Strukturen ausleben.

Das zeigt: Sport spielt eine wichtige Rolle für die Freizeitgestaltung. Der Freizeitwert einer Stadt hängt daher ganz erheblich auch von ihrer Sportlandschaft ab – das wissen auch die Unternehmen. Längst schon beziehen sie neben den harten Standortfaktoren mit ihren direkt messbaren monetären Auswirkungen auch die weichen Standortfaktoren wie Sport und Kultur in ihre Überlegungen ein.

Sportpolitik ist somit mehr als die Reaktion auf Freizeitbedürfnisse zur Erfüllung freiwilliger kommunaler Aufgaben; sie ist eine Notwendigkeit! Denn Sportpolitik ist auch Standortpolitik. Zukunftsorientierte Sportpolitik hat nicht nur herausragende Ereignisse wie die Frauenfußball-Weltmeisterschaft im letzten Jahr oder demnächst die Kanu-Europameisterschaft im Blick, sondern die gesamte Sportlandschaft und deren Infrastruktur. Neben zahlreichen – aufgrund des jahrelangen Sanierungsstaus eigentlich viel zu vielen – Bauunterhalts- und Sanierungsmaßnahmen im Sportstätten- und Bäderbereich gilt es, die über 200 Augsburger Sportvereine bestmöglich zu fördern. Es waren schon mal mehr.

Deshalb ist es wichtig, dass die finanzielle Unterstützung der Stadt gesteigert wurde und wird. 2007 betrug die Gesamtförderung der Sportvereine 1.612.832 Euro, laut Rechnungsergebnis 2010 waren es bereits 1.827.376 Euro. Also 13,3 % bzw. 214.544  Mehr…

»Mut zur Veränderung«: Rede von Peter Grab anlässlich des Neujahrsempfangs 2012

Liebe Mitstreiter, verehrte Gäste,

wie steht es in dieser Legislaturperiode um die Kulturstadt Augsburg?

Großartige Befragungswerte

Ende Oktober 2010 veröffentlichte die Augsburger Allgemeine eine Umfrage unter 3000 Personen zum Lebensgefühl in Augsburg. Besonders gut schnitt dabei das kulturelle Angebot in der schwäbischen Metropole ab, indem 77 Prozent dieses als „sehr gut und abwechslungsreich“ bezeichneten. Die Kulturstadt Augsburg ist also auf einem richtigen Weg, die meisten Positivstimmen der Befragungen ergaben sich nämlich in diesem Bereich. „Kultur für alle“ war denn auch der Slogan des Wahlkampfs von Pro Augsburg und mit den drei kulturpolitischen Zielen
– Stärkung der Pop- und Jugendkultur,
– Verbindung zwischen Kultur und Sport sowie
– Interkulturelle Öffnung
ist unsere Bürgervereinigung bestens dabei, unser und mein Wahlversprechen zu erfüllen. Mehr…

Bürgermeister Peter Grab zu den widersprüchlichen und falschen Aussagen der GRÜNEN vom 07.12.2011

@Pro AugsburgIn seinem RUNDBRIEF NR. 7 reagiert Bürgermeister Peter Grab auf die Pressemitteilung der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 7.12.2011:

13. Dezember 2011, ku.spo hilft Vereinen und Schulen
Die Überschrift der Pressemitteilung der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 7.12.2011 lautet »Vereine nicht kürzen. Grüne: Stattdessen ku.spo streichen.« Dies ist ein Widerspruch in sich. Aus gutem Grund hat der Sportausschuss am 6. April 2011 einstimmig beschlossen, die Firma eest! mit der Umsetzung des ku.spo-Konzepts auch für das Jahr 2011 zu beauftragen (städtischer Etat für ku.spo 2011: 95.000 Euro). Also auch mit der Stimme der Grünen-Fraktion. Zwar wurde der Betrag im Zuge der Haushaltskonsolidierung nachträglich auf 86.500 Euro gekürzt, doch zusammen mit der dankenswerten Förderung der Stadtsparkasse Augsburg und der Stadtwerke Augsburg konnte auch 2011 wieder zahlreichen Vereinen und bei Schulprojekten geholfen werden.

Darüber hinaus konnte mit Hilfe von ku.spo das sehr erfolgreiche »City Mehr…

Bremer Fans zu Gast in Augsburg – Besuch im Rahmen des Präventionsprojekts Augsburg Calling war ein voller Erfolg

 

Klaus-Dieter Fischer (Präsident des SV Werder Bremen), Bürgermeister Peter Grab sowie Projektleiter von Augsburg Calling Gerhard Seckler

Das über ku.spo geförderte Netzwerkprojekt Augsburg Calling verbindet Fußballfans und Regionen; das war am vergangenen Wochenende wieder deutlich zu spüren. Nach dem Besuch der FCA-Fans in Bremen im März 2010 waren jetzt die Bremer zu Gast in Augsburg. Ein breitgefächertes Programm verknüpfte nicht nur Sport und Kultur; auch das gesellige Beisammensein kam nicht zu kurz: Nach dem Spiel wurde im Kreuzweise gefeiert. Am Samstag folgten ein Weißwurstfrühstück, eine Begrüßung von Bürgermeister Peter Grab mit Gedanken zu Kultur und Sport, eine Stadtführung und eine Lesung von Franz Dobler. Das Programm fand bei allen Beteiligten großen Anklang; auch Klaus-Dieter Fischer, Präsident von Werder Bremen, bekundete seine Begeisterung für Augsburg Calling. Für das Rückspiel ist ein Re-Calling mit Bremen geplant.

Augsburg Calling ist eine in der Bundesliga deutschlandweit etablierte Veranstaltungsserie in Zusammenarbeit mit der Stadt Augsburg (ku.spo), der Regio Augsburg Tourismus GmbH, dem FC Augsburg sowie der DFB Kulturstiftung und weiteren Partnern und Netzwerken aus den Bereichen Musik- und Sportkultur, die in der Saison 2011/12 ausgebaut wird. Ziel ist ein Regionen übergreifender Kultur- und Sportaustausch zur Freundschaftsförderung und Gewaltprävention zwischen den Fußball- und Musikfans der jeweiligen beiden Regionen.

Frauen-WM fördert Mädchenfußball nachhaltig: Nachwuchsteam erhält Gebärdensprachkurs finanziert

Die Frauenfußball WM in Augsburg hinterlässt auch drei Monate nach dem offiziellen Ende noch positive und nachhaltige Spuren. Aus einer Spendenaktion der „Frauen Fußball Filmwoche“, die im Rahmen des WM-Programms „City of Peace“ durchgeführt wurde, konnte dem Mädchenfußballteam des SV Prittriching ein Gebärdensprachkurs finanziert werden.

Zur Mädchenmannschaft mit einem Kader von über 20 Spielerinnen zählt auch die gehörlose Sarah Enders-Brenner als festes Mitglied. Um eine Verständigung zwischen ihr und den Spielerinnen zu gewährleisten, wurden Team und Trainer in vier Workshops in einer speziell auf den Fußballsport angepassten Gebärdensprache unterrichtet. Die Unterrichtseinheiten wurden mit großer Begeisterung von allen Spielerinnen und auch vom Vorstand des SV Prittriching angenommen.

Sportreferent Peter Grab zeigte sich bei seinem Besuch sehr angetan von der Innovation: „Der Gebärdensprachkurs ist eine tolle Aktion, von der nicht nur Sarah, sondern der ganze Kader nachhaltig profitiert. Gemeinsame Erfahrungen dieser Art stärken das Wir-Gefühl und den Zusammenhalt. Ich freue mich, dass wir mit solchen Initiativen dem Mädchenfußball in der Region zu einem besseren Standing verhelfen können“.

Für Rückfragen steht zur Verfügung:
Kulturamt, Richard Goerlich, Telefon: 0821 324 3263.