Vorstellung: Peggy Büchse-Dietrich im AK Sport

Der AK Sport erhält Verstärkung von der ehemaligen Langstreckenschwimmerin Peggy Büchse-Dietrich, die nun Augsburgerin ist und an der Universität Augsburg doziert.

Ein Auszug aus Wikipedia, der nur die beeindruckendsten Leistungen seit 2000 wiedergibt:

  • 2000 wurde sie Weltmeisterin über 5 Kilometer, sie gewann Bronze über 10 Kilometer. Außerdem wurde sie Europameisterin über 5 und 25 Kilometer.
  • 2001 wurde sie in Fukuoka Weltmeisterin über 10 Kilometer und Vizeweltmeisterin über 5 km. Bei den deutschen Meisterschaften gewann sie jeweils Silber über 800 Meter und 1500 Meter Freistil.
  • Von 1993 bis 2001 wurde sie siebenmal deutsche Meisterin über 5 Kilometer und sechsmal deutsche Meisterin über 25 Kilometer.

In der Online-Ausgabe der Augsburger Allgemeinen finden Sie einen Artikel über Peggy Büchse-Dietrich: [Bericht auf augsburger-allgemeine.de]

Bericht aus dem AK Sport – Sportmodernisierung, Teilhabepaket, Sportentwicklungsplan

Am Donnerstag, 27. September, traf sich der Arbeitskreis Sport, vertreten durch Christian Lippert, Peter Micheler und Peter Grab, in der Gaststätte Grüner Kranz in Lechhausen mit Gästen aus dem TVA (Doris Panacek, Sepp Engelbrecht) und vom Post SV (Sportbeirat Heinz Krötz und Voigt Dieter).

Intensiv besprochen wurde ein sich entwickelndes Modell des TVA, Schüler im Verein mit einem modernen Sportpaket zu versorgen, das als Schwerpunkt die Entwicklung persönlicher Fitness und die Persönlichkeitsbildung hat und sich somit im Schwerpunkt vom schulischen Sportunterricht unterscheidet. Das Konzept ist sehr modern, ambitioniert und wird gerade mit einigen Gruppen aus Schulen der Umgebung des TVA einer ersten Erprobung unterzogen.
Auch auf den Wunsch des AK Soziales haben wir Frau Panacek, Mitglied der Geschäftsführung des TVA, eingeladen, um zu erfahren, ob das Bildungs- und Teilhabepaket für den Sport fruchtbar gemacht werden kann.

Ihre Zusammenfassung der Schwierigkeiten:

  • Nutzung nur möglich, wenn der Impuls von den Vereinen ausgeht
  • Die Aufklärung durch die Job- und Sozialcenter ist mangelhaft und deshalb:
    • übernimmt Verein die Beratungsaufgabe (nicht so vorgesehen)
    • Füllt Verein die komplizierten Anträge aus

Zusätzlich:

  • Haben die Kinder oft keine Sportkleidung
  • Werden die Beiträge nicht/zu spät bezahlt
  • Ist der Formalismus,“ typisch deutsch“, sehr hoch

Fazit: Diese Maßnahme ist für die Vereine bei Weitem nicht kostendeckend. Die Diskussion kreiste dann um den Sportstättenbau und die langen Fristen bis zur Finanzierung. Gibt es Möglichkeiten, die Sportförderung des Landes Bayern und der Stadt Augsburg zu verbessern? Eine Antwort erhofft sich der AK Sport von einem Antrag der Fraktion, mit folgender Intention:
PRO Augsburg stellt folgenden Antrag: Aufzeigen eines Sportentwicklungsplans für die Stadt Augsburg, wie es ihn in anderen Kommunen durchaus schon erfolgreich eingesetzt gibt.

[Christian Lippert]

Aufforderung zur Richtigstellung zum DAZ-Artikel »Die Stadt Augsburg ist ein Teil der olympischen Idee«

Richtigstellung zum DAZ-Artikel »Die Stadt Augsburg ist ein Teil der olympischen Idee«
von Siegfried Zagler vom 18.10.2012:

Abermals erschien ein schlecht recherchierter Artikel mit sich daraus ergebenden schlimmen Unterstellungen. Dies ist kein Wunder, denn die Betroffenen wurden vom Verfasser des Artikels zu den darin aufgeführten Vorwürfen nicht befragt. Offenbar hat der Verfasser unkritisch Äußerungen Dritter sofort geglaubt, ohne sich bei den Betroffenen nach dem Wahrheitsgehalt der Aussagen dieser zu erkundigen. Im Einzelnen ist deshalb wie folgt richtigzustellen:

PM PRO AUGSBURG vom 19.10.2012

Die Stadt Augsburg und insbesondere der Sportausschuss derselben hat sehr wohl die Bedeutung der Teilhabe an den Olympischen Spielen 1972 (auch nach 40 Jahren) richtig begriffen und braucht daher nicht vom Verfasser des Artikels auf die Pflicht, dieses Erbe zu pflegen, hingewiesen zu werden. Erst vor Kurzem wurde trotz großer Haushaltsprobleme ein neues Kanu-Bundesleistungszentrum für voraussichtlich etwa 6,5 Millionen Euro (!) errichtet, voraussichtlich
mit einer 60-prozentigen Förderung durch Bund und Land. Diese enorme Anstrengung nicht zur Kenntnis zu nehmen und stattdessen zu behaupten, dass »in den letzten 40 Jahren so gut wie nichts« geschehen sei, ist starker Tobak und darf einem Journalisten nicht passieren. Gerade in dieser Legislaturperiode ist offenbar sehr wohl nicht Unwesentliches geschehen. Hinzu kommen weitere jährliche Ausgaben für die Kanustrecke, die (im Gegensatz zu anderen Sportvereinen) kostenfreie Nutzung der städtischen Anlage durch die Augsburger Kanu-Vereine sowie jährliche Zuschüsse zu Kanu-Großveranstaltungen.

Es ist außerdem schlichtweg falsch, dass es einen Beschluss des Sportausschusses vom März 2012 gäbe, »sich gegen eine Hinweistafel in Sachen Olympisches Feuer zu positionieren«. Mehr…

Pro Augsburg stellt Antrag zur Umbenennung der Augsburger Sporthalle in »Erhard-Wunderlich-Halle«

Erhard Wunderlich war einer der großen Söhne der Stadt. Seine sportlichen Erfolge haben ihm weltweit Anerkennung und Ansehen gebracht. Er war ein Vorbild in Charakter, Leistung und Fairness für viele Generationen von Nachwuchssportlern. Der »Handballer des Jahrhunderts« blieb dabei stehts bescheiden und geerdet. Erhard Wunderlich bekannte sich immer zu seiner Heimatstadt Augsburg und seinen schwäbischen Wurzeln.

Die Fraktion PRO AUGSBURG stellt daher den Antrag, die Augsburger Sporthalle am Wittelsbacher Park mit einem Festakt zum Gedenken an Erhard Wunderlich in »Erhard-Wunderlich-Halle« umzubenennen.

Der Sportlergeneration, die seinen furiosen Werdegang miterleben durfte, sind die vielen hochklassigen Partien noch in Erinnerung, die in der damals voll besetzten Sporthalle gefeiert wurden. Die Namensgebung der bislang namenlosen Arena wäre ein adäquater Beitrag, um dem großen Sportler der Stadt ein angemessenes Andenken zu bewahren.

12.10.2012 Antrag Erhard-Wunderlich-Halle

Beate Schabert-Zeidler
Fraktionsvorsitzende PRO AUGSBURG

Dr. Rudolf Holzapfel
1. stellvertr. Fraktionsvorsitzender

Nachruf auf die Augsburger Sportidole Erhard Wunderlich und Helmut Haller

Die Stadt Augsburg hat innerhalb kurzer Zeit zwei Ihrer größten Persönlichkeiten aus der Welt des Sports verloren.

Erhard Wunderlich und Helmut Haller waren Welt-Sportler, denen in ihren Karrieren sämtliche erreichbaren Superlative zuteil wurden. Sie hatten Vorbildfunktion in Charakter, Leistung und Fairness und blieben bei allen Ehren und Erfolgen bewundernswert bescheiden und geerdet.

Sie sind selbstbewusst auch immer zu Ihrer Herkunft, ihrer Heimat gestanden, ohne dafür besondere Ehrungen zu fordern. Wahre Vorbilder für Generationen von Nachwuchssportlern in Augsburg, Deutschland und der Welt. Echte Idole, um die die Sportwelt nun trauert.

Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen und Freunden, die sie bis zuletzt begleitet haben.

PM PRO AUGSBURG vom 12.10.2012

Beate Schabert-Zeidler
Fraktionsvorsitzende PRO AUGSBURG

Dr. Rudolf Holzapfel
1. stellvertr. Fraktionsvorsitzender

Prof. Dr. Rolf Harzmann
2. stellvertr. Fraktionsvorsitender

Bürgermeister Peter Grab
Kultur-, Jugendkultur- und Sportreferent

Nico F. Kummer
1. Vorsitzender PRO AUGSBURG e. V.

gezeichnet:

Dr. Werner Lorbeer
Stadtrat PRO AUGSBURG