Die Wirtschaftspolitik von PRO AUGSBURG – unternehmerisches Denken in die Kommunalpolitik!

Rolf RickerGetragen von unternehmerischem Denken, hat sich die Idee vom Augsburger Innovationspark mittlerweile in der Stadt und der Region als das zukunftsorientierte Projekt schlechthin ins Zentrum des Interesses geschoben.

Mittlerweile sind die ersten sichtbaren Anzeichen dieses Leuchtturmprojekts fertiggestellt: Im Mai eröffnen die ersten Institute des neuen Technologiestandorts im Süden der Universität. Die Gebäude sowohl der Fraunhofer-Gesellschaft der Projektgruppe »Funktionsintegrierter Leichtbau« als auch des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sind fertiggestellt. Noch in diesem Herbst wird der Bau des Augsburger Technologiezentrums begonnen. Hier sollen Dutzende von Unternehmen in enger Zusammenarbeit mit der Universität forschen, entwickeln und Synergieeffekte untereinander nutzen. Reservierungen von Räumlichkeiten sind aufgrund von Absichtserklärungen von Unternehmen bereits in großer Zahl erfolgt. Auch die Universität wird weiter expandieren: Ein Erweiterungsgebäude für Materialwissenschaftler ist bereits in Planung.

Doch was hat der Augsburger Bürger von dieser Entwicklung?

Durch den Zuzug von Wissenschaftlern, Ingenieuren und Technikern und der Ansiedlung von am Innovationspark interessierten Unternehmen werden Arbeitsplätze aller Art und Stufen gesichert und neu geschaffen. Zunächst profitiert die Bauwirtschaft vom Ansiedlungsboom im Süden Augsburgs. Mittelständische Unternehmen und Handwerksbetriebe erhalten Aufträge über einen langen Zeitraum hinaus und können ihren Beschäftigten Einkommen garantieren.

Bereits jetzt zeichnet sich durch die gestiegene Nachfrage ein eklatanter Mangel an Fachkräften in Augsburg und der Region ab. Indirekten Nutzen aus der Entwicklung zieht auch der Einzelhandel. Vor allem das Niveau des Angebots im Einzelhandel wird durch die Zuwanderung kaufkraftstarker Bevölkerungsgruppen steigen. Die Universität erhält neue Impulse und wird den Ruf der Stadt Augsburg als Wissenschaftsstandort in vielen Bereichen europaweit stärken.

Wichtige Branchen, wie zum Beispiel der Flugzeugbau, Automobilzulieferer und der Maschinenbau werden weiter einen Aufschwung erleben und die Stadt und die Region attraktiver erscheinen lassen. Durch die Verbesserung der Einkommenssituation der Arbeitnehmer und höhere Gewinne der Unternehmen wird sich die Steuerkraft der Stadt und der umliegenden Gemeinden verbessern.

Infrastruktur, Umwelt, soziale Absicherung und der gesamte kulturelle Bereich werden profitieren. Ist das kulturelle Angebot in der Stadt doch ein wichtiger weicher Standortfaktor für die Ansiedlung weiterer Unternehmen.

Das Verdienst von PRO AUGSBURG besteht darin, dass diese Entwicklung mit angestoßen wurde und weiter mitgetragen wird: Getreu dem Grundsatz – mehr unternehmerische Kompetenz in die Kommunalpolitik! Dieser Überzeugung entspricht es auch, dass PRO AUGSBURG ganz entschieden und mit großem Erfolg dafür gekämpft hat, dass über das Schaffen eines aus erstklassigen Fachleuten bestehenden Beirats Fachkompetenz in die mit Politikern besetzte GmbH, die den Innovationspark vermarkten soll, gekommen ist.

PRO AUGSBURG setzt an die Stelle, an der andere ideologische Sprüche klopfen, Fachwissen und Sachkompetenz! Dies kann man auch an der Entwicklung der Messe ablesen. Unter dem Regenbogen bestanden die Schlagzeilen in den örtlichen Medien darin, dass ein »Manager« ein Büro in Bangkok eröffnete und angeblich gute Beziehungen zum thailändischen Königshaus pflegte. Mit aktiver Hilfe von PRO AUGSBURG gelang es dagegen trotz der Ungeschicklichkeit  unseres Koalitionspartners, einen fähigen Messemanager in letzter Sekunde zu gewinnen, mit dem Ergebnis, dass die Messe GmbH nicht nur, wie früher, schöne Hallen vermietet, sondern als aktiver Messeveranstalter äußerst erfolgreich Messen von Weltniveau nach Augsburg holt und schwarze Zahlen produziert, wo andere nur Verluste zustande brachten.

Auch die Vermarktung der Kongresshalle ist eine Erfolgsgeschichte, an der PRO AUGSBURG aktiv mitgewirkt hat. Mit uns geht das – PRO AUGSBURG!

[Rolf Ricker]

Der Augsburger City-Airport (Protokoll aus dem AK Wirtschaft)

Rolf RickerDer Augsburger Flughafen ist eine schwierige Beteiligung. Die ursprünglichen Pläne zur Entwicklung eines Linienflughafens endeten mit einem Desaster. Bundesweit konkurrierende Gebietsträgerschaften um Flugaufkommen. überall mangelt es an realistischen und wirtschaftlichen Perspektiven. Da lässt schon aufhorchen, wenn der Regionalflugplatz Augsburg mit einer Entwicklung zu schwarzen Zahlen und einer Rückkehr zu einer schwachen eigenen Investitionskraft berichtet.

Politisch gesehen: Rainer Erben (Die Grünen) fordert eine Schließung des Flughafens. Das Wirtschaftsreferat und auch Pro Augsburg (im Ausschuss Dr. Werner Lorbeer) setzen auf das neue Konzept des »Industrie- und Dienstleistungsflughafens«. Herr Bayer, Geschäftsführer des Augsburger Flughafens, berichtete ausführlich auf Einladung des Arbeitskreises (AK) Wirtschaft.

Protokollauszug

Auch im Hinblick auf möglicherweise für den Kommunalwahlkampf 2014 interessante Themen wurde der Geschäftsführer der Augsburger Flughafen GmbH, Herr Peter Bayer, in den AK Wirtschaft eingeladen, um die Entwicklung und mögliche Perspektiven des Flughafens Augsburg als City- und Business-Airport vorzutragen. Dankenswerterweise stellt Herr Bayer seinen Vortrag als PDF-Datei allen AK-Mitgliedern zur Verfügung. Die Datei wird im Anhang an dieses Protokoll mit verschickt.

Herr Ricker verschickt den Text auch gerne an weitere Interessierte oder gar neue Interessenten am Arbeitskreis Wirtschaft: rolf.ricker@web.de

Im Anschluss an den interessanten Vortrag wurden die Möglichkeiten und Perspektiven des Augsburger Flughafens lebhaft diskutiert. Es kann damit gerechnet werden, dass weitere Flugzeuge der General Aviation von München nach Augsburg verlegt werden. Um die Attraktivität des Augsburger Flughafens in diese Richtung weiter zu steigern, wird ein weiterer Hangar gebaut oder ist in Planung. Dabei hat die Flughafen GmbH vor allem Interesse an größeren Maschinen der GA.

Die Umwidmung flugaffiner Gewerbegebiete am Flughafen Augsburg in allgemeine Gewerbegebiete ist wegen verfahrensrechtlicher Hürden und langer Wartezeiten nicht vorgesehen. Eine Zukunft als Linienflughafen sieht Herr Bayer für den Flughafen Augsburg wegen Rentabilitätsproblemen und unüberwindbarer räumlicher Einschränkungen nicht. Die Chancen, als Standort für Firmenflugzeuge (Shuttle-Betrieb) das Interesse weiterer Unternehmen zu wecken, stehen dagegen sehr gut. Auch das Engagement des Unternehmens Eurocopter Donauwörth am Standort Augsburg lässt nach der Zentralisierung des Unternehmens in Donauwörth auf weitere Aktivitäten hoffen.

[Rolf Ricker]

Private Überschuldung, Sozialpaten, Schuldnerberatung: Pro Augsburg sucht einen erweiterten Schulterschluss gegen die Überschuldung von Bürgern

Überschuldung Diskussion

Dieser Artikel ist als Pro-Augsburg-Rundbrief »Extra 12: Überschuldung« erschienen. Sie können den Rundbrief auch als PDF herunterladen.

Die Analyse

Der Sozialbericht 2012 (bitte im Sozialreferat anfordern) belegt, dass zwischen 2000 und 2009 das Augsburger Wirtschaftswachstum mit zwei Prozent »weit unterdurchschnittlich« (S. 94) war – verglichen mit 6,7 Prozent in Bayern und elf Prozent in den sonstigen Verdichtungsräumen.

Auch im Nachhinein bestätigen diese Zahlen die Wahlplattform von Pro Augsburg von 2008, die von »mangelnder Wirtschaftsdynamik« ausging und in der Folge zusammen mit dem Koalitionspartner CSU das große Infrastrukturprojekt in Gang setzen konnte.

Es erscheint deshalb nicht ohne innere Logik, dass zwischen 2000 und 2011 die Verbraucherinsolvenzen um 487 Prozent angestiegen sind. Nun ist das zwar ein bayernweit zu beobachtender Trend, der auch die breitere Akzeptanz des Rechtswerkzeugs »Verbraucherinsolvenz« aufzeigt. Der allgemeine Trend aber wird in Augsburg im Verhältnis zu Bayern um 196 Prozent überstiegen.

Die AZ berichtete, dass ganz allgemein jeder zehnte Bürger und überproportional vor allem Jugendliche überschuldet sind.

Die Leistung der Stadtsparkasse und des Bürgerbüros

Diese Beobachtungen sind natürlich nicht neu. Die Stadt Augsburg betreibt daher im Rahmen des »Bündnisses für Augsburg« das Teilprojekt »Sozialpaten«. In neun Anlaufstellen steht Beratung zur Verfügung, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist.

Eine weitere Beratungsstelle für Schuldner betreibt die Caritas. Das Bündnis für Augsburg ist präventiv tätig. Schulklassen können Kurseinheiten buchen, die vom Bündnis angeboten werden und deren didaktisches Material von Stadtsparkasse und Caritas vorbildlich entwickelt worden ist. Zusätzlich sind städtische Mitarbeiter vor Ort in den Schulklassen und diskutieren mit den Schülern die Fallen der Konsumgesellschaft und die Konsequenzen der Verschuldung.

Die Gefahrenstellen

Die Daten des Statistischen Bundesamtes zu den Ursachen der Verschuldung sprechen eine klare Sprache (FAZ vom 18.1.2013). Als Gründe werden genannt: Arbeitslosigkeit (27 %); Trennung, Scheidung, Tod eines Partners (14 %); Sucht oder Unfall (12 %); unwirtschaftliche Haushaltsführung (11 %); gescheiterte Selbständigkeit (8 %). Acht Prozent der Erstberatenen waren unter 25 Jahre alt. Die Fallhöhe bzw. –tiefe bewegte sich im Schnitt um 35000 Euro.

Diese Daten belegen, wie enorm wichtig eine Schuldnerberatung ist. Sie zeigen aber auch die Grenzen der Prävention auf, denn Arbeitslosigkeit, Trennung und Unfall sind Schicksalsschläge, die sich weitestgehend jeder Prävention entziehen.

Daten aus dem Bundesministerium für Statistik über die Hauptgründe der Überschuldung und die Höhe der Überschuldung bei Eintritt des Überschuldungsereignisses.

Daten aus dem Bundesministerium für Statistik über die Hauptgründe der Überschuldung und die Höhe der Überschuldung bei Eintritt des Überschuldungsereignisses.

Reaktionspunkte

Betrachtet man die Schuldnerberatung, kommt man nicht um die Feststellung herum, dass an den Einstiegsstellen in die schicksalhafte Verschuldung – Arbeitslosigkeit, Trennung, Scheidung, Krankheit, Sucht oder Tod – keine Angebote vorliegen, die das verfügbare Beratungspotenzial präventiv anbieten.

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»TZA« und »Augsburg Innovationspark GmbH«: Jetzt nicht mehr zögern!

Schriftführer Dr. Werner LorbeerPRO AUGSBURG sieht in der Beschlussvorlage zum Bau des Technologiezentrums den Einstieg in eine Serie von Stadtratsbeschlüssen, die bis zur Sommerpause alle inhaltlichen, rechtlichen und finanziellen Belange zur Klärung bringen werden. Der Realisierung darf ab der Sommerpause 2013 nichts mehr im Wege stehen. 

PRO AUGSBURG Stadtrat Dr. Werner Lorbeer äußert sich hierzu in einem eindeutigen Statement  zu den Beschlüssen im Wirtschafts- und Beteiligungsausschuss.

Dieser Artikel ist als Pro-Augsburg-Rundbrief »Extra 12: TZA und Innovationspark« erschienen. Sie können den Rundbrief auch als PDF herunterladen.

Glaubwürdigkeit der Investition in den Innovationspark sichern 
Der Innovationspark erhält mit dem Technologiezentrum einen wichtigen kommunalen Beitrag, der für weitere Investoren die Glaubwürdigkeit und Nachhaltigkeit ihrer Investitionen sichert: diese Solidität ist das Markenzeichen bayerisch-schwäbischen Wirtschaftens. Die Koalition aus CSU und PRO AUGSBURG hat unter Führung von OB Dr. Kurt Gribl und mit konsequenter Unterstützung des bayerische Kabinetts bzw. durch Herrn Wirtschaftsminister Zeil (FDP) ein großes Zukunftsprojekt gestartet, von dem technischer Fortschritt, Stabilisierung der Dynamik der schwäbischen Wirtschaft, aber auch qualitativ hochwertige Beschäftigung erwartet werden.

Der heute (13.3.2013) anstehende Beschluss eines Gesellschaftsvertrags für eine »Augsburg Innovationspark GmbH« kommt keineswegs verspätet. Es hat sich vielmehr gelohnt, alle konzeptionellen, rechtlichen und planerischen Grundlagen gründlich zu diskutieren und professionell vorzubereiten.

Moderne GmbH Struktur umgesetzt 
Für PRO AUGSBURG ist besonders wichtig, dass es in der Diskussion mit dem Wirtschaftsreferat gelungen ist, einen »Fachbeirat« als Organ der GmbH zu situieren. Er wird als Ideengeber und Vermittler dazu beitragen, das sich ständig entwickelnde technisch und wissenschaftliche Neuland im Bereich der Faserverbundtechnologie zu beobachten und der Geschäftsleitung zu assistieren. Die Akzeptanz für diese ungewöhnliche Konstruktion geht zurück auf den bisherigen Kompetenzrat des Projekts, der mit Prof. Manfred Hirt, Gerhard Wiedemann und Stefan Holzamer besetzt war.

Kostenkontrolle verantwortlich installiert 
PRO AUGSBURG unterstützt nachhaltig, dass der designierte Vorstand der GmbH, Herr Jano von Zitzewitz, bereits jetzt in die Kostenverantwortung für das Technologiezentrum eingeschaltet wird. Es geht im wirtschaftlichen Kern um ein Industrieprojekt, das keine Kostenexplosion verträgt. Die Investitionskosten müssen durch die Mieten herein gespielt werden können. Das rechtfertigt die bereits jetzt geplanten Kostenreduzierungen von 2,5 Mio € gegenüber der ersten Entwurfsplanung.

Die architektonisch technische Herausforderung des Baus ist die Kombination von ökologischer Bauweise, preiswerter Umsetzung und nutzergerechtem technischen Angebot. Vermietung erfolgreich angelaufen Erfreulich ist, dass bereits 70% der Fläche mit Mietzusagen optiert werden konnten. Damit können die Mieter Einfluss nehmen auf die Funktionalität der Gebäudeteile.

Jetzt nicht mehr zögern! 
PRO AUGSBURG fordert deshalb alle damit befassten Gremien des Stadtrats (Liegenschaftsausschuss, Finanzausschuss et al.) auf, die Beschlussprozesse trotz der anstrengenderen Zeiten des Wahljahrs zügig zu beraten und voranzutreiben.

[WL]

PRO AUGSBURG zum Technologiezentrum Augsburg im Wirtschafts- und Beteiligungsausschuss

PRO AUGSBURG sieht in der Beschlussvorlage zum Bau des Technologiezentrums den Einstieg in eine Serie von Stadtratsbeschlüssen, die bis zur Sommerpause alle inhaltlichen, rechtlichen und finanziellen Belange zur Klärung bringen werden. Der Realisierung darf ab der Sommerpause 2013 nichts mehr im Wege stehen.

Glaubwürdigkeit der Investition in den Innovationspark sichern

Der Innovationspark erhält mit dem Technologiezentrum einen wichtigen kommunalen Beitrag, der für weitere Investoren die Glaubwürdigkeit und Nachhaltigkeit ihrer Investitionen sichert: diese Solidität ist das Markenzeichen bayerisch-schwäbischen Wirtschaftens. Die Koalition aus CSU und PRO AUGSBURG hat unter Führung von OB Dr. Kurt Gribl und mit konsequenter Unterstützung des bayerische Kabinetts bzw. durch Herrn Wirtschaftsminister Zeil (FDP) ein großes Zukunftsprojekt gestartet, von dem technischer Fortschritt, Stabilisierung der Dynamik der schwäbischen Wirtschaft, aber auch qualitativ hochwertige Beschäftigung erwartet werden.

Der heute (13.3.2013) anstehende Beschluss eines Gesellschaftsvertrags für eine »Augsburg Innovationspark GmbH« kommt keineswegs verspätet. Es hat sich vielmehr gelohnt, alle konzeptionellen, rechtlichen und planerischen Grundlagen gründlich zu diskutieren und professionell vorzubereiten.

Moderne GmbH-Struktur umgesetzt

Für PRO AUGSBURG ist besonders wichtig, dass es in der Diskussion mit dem Wirtschaftsreferat gelungen ist, einen »Fachbeirat« als Organ der GmbH zu situieren. Er wird als Ideengeber und Vermittler dazu beitragen, das sich ständig entwickelnde technisch und wissenschaftliche Neuland im Bereich der Faserverbundtechnologie zu beobachten und der Geschäftsleitung zu assistieren. Die Akzeptanz für diese ungewöhnliche Konstruktion geht zurück auf den bisherigen Kompetenzrat des Projekts, der mit Prof. Manfred Hirt, Gerhard Wiedemann und Stefan Holzamer besetzt war.

Kostenkontrolle verantwortlich installiert

PRO AUGSBURG unterstützt nachhaltig, dass der designierte Vorstand der GmbH, Herr Jano von Zitzewitz, bereits jetzt in die Kostenverantwortung für das Technologiezentrum eingeschaltet wird. Es geht im wirtschaftlichen Kern um ein Industrieprojekt, das keine Kostenexplosion verträgt. Die Investitionskosten müssen durch die Mieten herein gespielt werden können. Das rechtfertigt die bereits jetzt geplanten Kostenreduzierungen von 2,5 Mio € gegenüber der ersten Entwurfsplanung.

Die architektonisch technische Herausforderung des Baus ist die Kombination von ökologischer Bauweise, preiswerter Umsetzung und nutzergerechtem technischen Angebot. Vermietung erfolgreich angelaufen Erfreulich ist, dass bereits 70% der Fläche mit Mietzusagen optiert werden konnten. Damit können die Mieter Einfluss nehmen auf die Funktionalität der Gebäudeteile.

Jetzt nicht mehr zögern!

PRO AUGSBURG fordert deshalb alle damit befassten Gremien des Stadtrats (Liegenschaftsausschuss, Finanzausschuss et al.) auf, die Beschlussprozesse trotz der anstrengenderen Zeiten des Wahljahrs zügig zu beraten und voranzutreiben.

Beate Schabert-Zeidler,
Fraktionsvorsitzende PRO AUGSBURG

Dr. Werner Lorbeer,
Stadtrat PRO AUGSBURG