Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, die Stadtteilsanierung in Hochzoll ist gut angelaufen. Es zeigt sich überraschend große wirtschaftliche Dynamik im Bereich des Peterhofplatzes, zurückzuführen auf die Klinik, das neu errichtete Ihle-Café und die sehr gut besuchte Kombination aus Restaurant und Eiscafé »Dolce vita«.
Gleichzeit und auch logisch befährt eine Buslinie einfahrend die Grüntenstraße und ausfahrend die Karwendelstraße dieses Geviert. Durch diese sich jezt verfestigten Buslinienführung sind ca. 10 Stellplätze für Kfz weggefallen – ja nach Zählung in der Karwendel- oder Grüntenstraße die nun beide busbefahren sind. Dringend würde für diese weggefallenen Stellplätze Ersatz benötigt, um die Entwicklungs-Dynamik rund um das kleinteilige Wirtschaftszentrum Peterhofstraße aufrecht zu erhalten.
In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich ein ungenutztes Anwesen, dessen Grundfläche als Parkplatz entwickelt werden könnte, eventuell beschattet mit Bäumen um den Charakter angrenzender Flächen aufzunehmen und um der Gartenstadt Hochzoll gerecht zu werden. Zum Zweiten wäre diese Parkfläche interessant, weil sie sehr nahe zu der Entwicklungsfläche Friedbergerstraße/Salzmannstraße liegt, die derzeit vom Liegenschaftsamt auf Immoscout24 ausgeschrieben ist. Und ferner wäre die Parkfläche für den Verkehr rund um das große Jugendheim der katholischen Kirche an der Karwendelstraße entlastend.
Das Gelände ist derzeit mit einem schon sehr lange leerstehenden Gebäude bebaut und steht immer wieder einmal dem Markt zur Verfügung, ohne dass es bisher zu irgendwelchen Abschlüssen gekommen wäre. Im Moment ist das Gelände vom Sanierungsplan »Hochzoll« erfasst, so dass jetzt die richtige Gelegenheit wäre, zu handeln.
Die Fraktion PRO AUGSBURG beantragt deshalb die Verwaltung zu beauftragen, zu prüfen, wie Parkraum für öffentliche Parkplätze im genannten Bereich geschaffen werden kann und deren Herstellung, gegebenenfalls aus Mitteln der Parkraumrücklage.
Mit freundlichen Grüßen
Beate Schabert-Zeidler Fraktionsvorsitzende PRO AUGSBURG
Dr. Werner Lorbeer Stadtrat PRO AUGSBURG

Innenstadtgewerbebeirat erfolgreich gegründet und mit ersten Vorschlägen aktiv: Der »Augsburger« – eine Mobilitäts-Münze im Wert von 50 Cent – könnte kommen.
In einer Sitzung des neu gegründeten Innenstadtgewerbebeirats wurden Ulrich Mayer und Hannes Althammer zum 1. und 2. Vorsitzenden gewählt. Gleich die erste Sitzung, die von der designierten Wirtschaftsreferentin eröffnet wurde, zeigte den Tenor, unter dem sich die Runde zusammenfand: Konstruktive Zusammenarbeit zur Stärkung der City mit konkreten Maßnahmen. Der Streit um den Bürgerentscheid war von allen Beteiligten ad acta gelegt.
Auf der Tagesordnung stand ein Bericht des Geschäftsführers Sascha M. Binoth der City Initiative Karlsruhe, der die Einführung einer Mobilitäts-Münze, ihre Akzeptanz und ihre Wirkung auf die Innenstadt Karlsruhes darstellte.
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Gedruckt nimmt es eine volle Ordnerbreite ein – nein, ein Leichtgewicht ist es wahrlich nicht, das Einzelhandelsgutachten der Stadt Augsburg von der Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung mbH (GMA), München/Ludwigsburg.
Erstellt wurde es in enger Abstimmung mit der Industrie- und Handelskammer Schwaben, der Handwerkskammer für Schwaben, der Kreishandwerkerschaft Augsburg, dem Handelsverband Mehr…
9. Augsburger City-Preis 2010 der City Initiative Augsburg (CIA), gestiftet von der Landbäckerei Ihle. Die Jury entschied sich einstimmig für den Altstadt Augsburg Aktiv e.V. mit ihrem 1. Vorsitzenden Johannes Althammer.
PRO AUGSBURG gratuliert seinem aktiven Mitglied ganz herzlich. Sein Vorschlag, den Judenberg endlich aufzuwerten, ist gestern bei der Stadtspitze angekommen. OB Dr. Gribl sprach sich in der Feierstunde die Hoffnung aus, dass es gelingen könne, die letzte Kriegslücke in der Häuserreihe der Maximilianstraße gleich neben dem Judenberg endlich zu schließen.
Aber es geht weiter: Federführend Hannes Althammer und Werner Lorbeer erarbeiteten ein Papier mit Überschrift „Vom Marktplatz zur Erlebniswelt“, das die eine große Anzahl von Entwicklungsmöglichkeiten der Innenstadt beschreibt, „Schwabens größtem und erlebnisreichstem Stadtraum“, wie Althammer es gestern in seiner Antwort auf die Laudatio formulierte. Dieses Thesenpapier steht nun der Öffentlichkeit zur Verfügung, nachdem es im AK Kultur und urbanes Leben sowie im AK Wirtschaft diskutiert worden war.
In der Anlage veröffentlichen wir ein Thesenpapier des Preisträgers zur Innenstadtentwicklung (pdf). Hier klicken