07.10.2010 Prüfungsanträge B500: Königsplatz/Fuggerstrasse

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrter Herr Merkle, sehr geehrte Damen und Herren Mitglieder des Stadtrats, analog zu den Positionen der Fraktionen der SPD und der CSU möchten wir Sie auch an die »Begleitthemen« der Fraktion PRO AUGSBURG erinnern. Diese nachfolgend nochmals aufgelistete Punkte gingen bereits als Prüfungsanträge ein und sind für uns als gemeinsame Anträge nicht verzichtbar. Wir bitten dies auch im gemeinsamen Interesse zu berücksichtigen.

1. Im Interesse der Marktbesucher, die Erhöhung der bisher schon vorgesehenen Anzahl an Taxen- und Kurzzeitparkplätzen im Bereich der Fuggerstraße.

2. Der Erhalt des Manzù-Brunnens bzw. ein kompletter Wiederaufbau nach den Umbaumaßnahmen an gleicher Stelle, bzw. unmittelbar angrenzend zu der jetzigen Position, zumindest jedoch auf dem Bereich der neu erweiterten Fußgängerzone am Königsplatz.

3. Die Schaffung einer direkten Zufahrt zur Anna-Tiefgarage, ohne dabei über einen »U-Turn« fahren zu müssen.

4. Die Entwicklung eines Baustellen-Managements, das alle Bauarbeiten (Stadt/Stadtwerke/Privat- und Gewerbebauten) in diesem Bereich mit einbezieht, mit dem Ziel einer geringstmöglichen Belastung und höchstmöglichen Erreichbarkeit der anliegenden Geschäfte, Büro’s und Wohnungen, bei der maximalen Gewährleistung eines flüssigen MIV und ÖPNV.

Mit freundlichen Grüßen

Beate Schabert-Zeidler, Fraktionsvorsitzende PRO AUGSBURG
Dr. Rudolf Holzapfel 1. stellvertr. Fraktionsvorsitzender PRO AUGSBURG Prof. Dr. Rolf Harzmann 2. stellvertr. Fraktionsvorsitzender PRO AUGSBURG Dr. Werner Lorbeer, Stadtrat PRO AUGSBURG

Ergebnis: Die Vorschläge wurden geprüft, gingen in die Planung, bzw in den aktuellen Bebauungsplan mit ein und wurden im Stadtrat so beschlossen.

 

23.09.2010 Zentrum Hochzoll

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, mit der Eröffnung der Linie 6 wird ein Hochzoll ein großer Infrastrukturimpuls gesetzt.

Die Verengung der Friedbergerstraße nimmt ihr optisch den Durchfahrtcharakter. Aber rechtlich ist die Ausweisung von Bundesstraßen auf der Friedbergerstraße einer Verkehrsberuhigung zuwiderlaufend. Die Fraktion PRO AUGSBURG beantragt daher, sofort Maßnahmen zu ergreifen, die die Entwicklung des Zentrums zu einer Einkaufsstraße mit Lebensqualität unterstützen:

  • Sperrung für LKW-Durchfahrt durch das Zentrum von Hochzoll.
  • Geschwindigkeitsbeschränkung im Zentrum von Hochzoll.
  • Umgehungsbeschilderung für B2 und B300 zur Umfahrung des Zentrums von Hochzoll.
    • Bei B300 beginnend an der Autobahnauffahrt Dasing, dann Chippenhamring, analog von Westen anfahrende LKW.
    • Bei B2 beginnen an der Abkröpfung Schwabhof und Chippenhamring.
    • Analoge Regelungen sollen bei B300 vom Westen her, bei B2 von Norden her durchgeführt werden.
  • Der Verweilcharakter soll durch die Anbringung von Beschilderungen von Hochzoller Einrichtungen betont werden. Eventuell kann dies auch mit Gestaltungsmaßnahmen der Stadtteilentwicklung verbunden werden. Beispiele für wichtige und interessante Hinweisschilder könnten sein:
    • Einkaufszentrum Hochzoll mit Parkplatz
    • Regionalbahn mit Park&Ride Platz
    • Erholungszentrum Kuhsee
    • 12 Apostel Platz
    • Eiskanal, Bundesleistungszentrum für Kanuten
    • Stadtteiltafel Hochzoll
    • Flussbeschilderung »Lech«

Die Verkehrsdiskussion mit Bürgerbeteiligung in Hochzoll hat eindeutige Aussagen über die Verkehrsnutzung des Zentrums Hochzoll ergeben. Daraus folgen Maßnahmen, die letztlich auf eine Verlegung von B2 und B300 durch Umwidmungen hinauslaufen.

Hinweisschilder bringen zum Bewußtsein, dass es sich bei der Friedbergerstraße um eine Wohnstraße mit Lebensqualität handelt. Die Beschilderung soll zum Verweilen einladen und dem Bewusstsein einer »Ausfallstraße« entgegenwirken.

Mit freundlichen Grüßen
Beate Schabert-Zeidler, Fraktionsvorsitzende PRO AUGSBURG
Dr. Werner Lorbeer, Stadtrat PRO AUGSBURG

 

8.09.2010 Verkehrsinseln Lindauer Strasse

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, die Verkehrsinseln an der Lindauer Straße im Süden Göggingens, die – wenn man von Inningen kommt – das eigentliche Entrée des Ortsteils bilden, zeichnen sich durch eine sehr schlichte Rasenbepflanzung aus. Abgesehen davon, dass der Unterhalt einer solchen Rasenfläche durch den ständigen Nachschnitt hohe Pflegekosten generiert, ist dies eine verpasste Chance dieses städtische Südportal adäquat zu gestalten.

Die Fraktion PRO AUGSBURG stellt daher den Antrag, das Grünamt zu beauftragen, diese und eventuell auch angrenzende Fläche(n)?mit Staudenpflanzungen nach dem bewährten »Würzburger Modell« zu bepflanzen.

Auch wenn die Staudenpflanzung zunächst teurer erscheint, sind in der Folge die Unterhaltskosten im Vergleich zur Rasenpflege geringer. Der optische Gewinn für diesen Eingang zur Stadt wäre jedoch unbestritten. Vielleicht kann die Verwaltung Kontakt mit der in Göggingen ansässigen Geschäftswelt aufnehmen, ob diese die höheren Einstandskosten ganz oder teilweise stiften würde. Entstünde somit ja auch für den Handel eine win-win-Situation durch einen optisch deutlich aufgewerteten Stadtteil.

Mit freundlichen Grüßen

Beate Schabert-Zeidler, Fraktionsvorsitzende PRO AUGSBURG
Dr. Werner Lorbeer, Stadtrat PRO AUGSBURG

6.09.2010 Haunstetter Rathaus

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, die Sanierung des ehemaligen Haunstetter Rathauses und jetzigen Bürgerbüros kommt nun endlich in die Gänge. Jedoch ist die Verlegung des Bürgerbüros während der Bauarbeiten (ca. 6 Monate) an die Blaue Kappe für viele Haunstetter ein nicht zumutbarer Zustand.

Die Fraktion PRO AUGSBURG beantragt deshalb die Verwaltung zu beauftragen, zu prüfen, ob die seit 2 Jahren leerstehenden Räume der früheren Rossmann-Filiale (Hofackerstraße) vorübergehend als Bürgerbüro genutzt werden können.

Diese Räume dienten zwischenzeitlich der Filiale der Stadtsparkasse aus Ausweichquartier und müssten somit als Büroräume bestens geeignet sein.

Sollte sich herausstellen, dass eine Nutzung als Bürgerbüro nicht möglich ist, sollen von der Verwaltung weitere, zumutbare und ortsnahe Alternativen geprüft werden.

Mit freundlichen Grüßen

Beate Schabert-Zeidler, Fraktionsvorsitzende PRO AUGSBURG
Dr. Rudolf Holzapfel 1. stellvertr. Fraktionsvorsitzender PRO AUGSBURG

 

08.09.2010 Städtisches Südportal

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, die Verkehrsinseln an der Lindauer Straße im Süden Göggingens, die – wenn man von Inningen kommt – das eigentliche Entrée des Ortsteils bilden, zeichnen sich durch eine sehr schlichte Rasenbepflanzung aus. Abgesehen davon, dass der Unterhalt einer solchen Rasenfläche durch den ständigen Nachschnitt hohe Pflegekosten generiert, ist dies eine verpasste Chance dieses städtische Südportal adäquat zu gestalten.

Die Fraktion PRO AUGSBURG stellt daher den Antrag, das Grünamt zu beauftragen, diese und eventuell auch angrenzende Fläche(n) mit Staudenpflanzungen nach dem bewährten »Würzburger Modell« zu bepflanzen.

Auch wenn die Staudenpflanzung zunächst teurer erscheint, sind in der Folge die Unterhaltskosten im Vergleich zur Rasenpflege geringer. Der optische Gewinn für diesen Eingang zur Stadt wäre jedoch unbestritten. Vielleicht kann die Verwaltung Kontakt mit der in Göggingen ansässigen Geschäftswelt aufnehmen, ob diese die höheren Einstandskosten ganz oder teilweise stiften würde. Entstünde somit ja auch für den Handel eine win-win-Situation durch einen optisch deutlich aufgewerteten Stadtteil.

Mit freundlichen Grüßen
Beate Schabert-Zeidler, Fraktionsvorsitzende PRO AUGSBURG
Dr. Werner Lorbeer, Stadtrat PRO AUGSBURG