PRO AUGSBURG setzt sich beharrlich für die Anwohner der Diebelbachstraße ein | Doch die Stadtregierung verweigert mehrmals die nötigen Mittel für eine Straßensanierung im Wohngebiet |

Das hatten sich die Anwohner im Augsburger Stadtteil Neubergheim anders vorgestellt, als im Frühjahr dieses Jahres die Bagger anrollten, um die marode Diebelbachstraße in Stand zu setzen. Während außerhalb der Wohnbebauung, zwischen der Wellenburger Straße und der Siedlung Neubergheim, auf rund 1,5 Kilometern die Verbindungsstraße komplett erneuert wurde, stellte das von der Stadtverwaltung beauftragte Straßenbauunternehmen die Sanierungsarbeiten der Teerfläche dann bereits 100 Meter nach dem Ortsschild ein.

PRO AUGSBURG-Stadträtin Beate-Schabert-Zeidler

Stadträtin Beate-Schabert-Zeidler

Auf den verbleibenden rund 800 Metern der Diebelbachstraße, die entlang des Wohngebiets Neubergheim führt, wurde lediglich in Flickerlteppich-Manier der Straßenbelag notdürftig ausgebessert. Dass der uralte, holprige und lärmverursachende Teerbelag vor den Wohnhäusern erhalten blieb, stieß bei den Anwohnern verständlicherweise auf vollkommene Fassungslosigkeit und förderte Groll. Doch so weit hätte es nicht kommen müssen.

PRO AUGSBURG setzte sich im Stadtrat beharrlich für die Interessen der Anwohner ein und forderte die Stadtregierung mehrmals auf, die nötigen finanziellen Mittel einzuplanen. Auf Antrag von Stadträtin Beate Schabert-Zeidler aus der PRO AUGSBURG-Stadtratsfraktion, teilte die Bauverwaltung dann Mitte 2017 mit, dass sie die notwendigen Haushaltmittel für 2018 anmelden werde, um weiter sanieren zu können. Die Finanzverwaltung unter CSU-Bürgermeisterin Eva Weber lehnte dies jedoch ab und nahm die notwendigen Gelder nicht in den Haushalt 2018 auf.