Kulturreferent Peter Grab stellt sich vor Verwaltungsmitarbeiter

24. Mai 2013

Peter Grab auf FacebookAm 18. Mai erschien in der Augsburger Allgemeinen dieser Artikel:
Generalangriff: Augsburgs Theater muss sich öffnen [...]

Leider wird darin mein Mitarbeiter Timo Köster und das Handlungskonzept zur so wichtigen und überfälligen interkulturellen Öffnung der Kulturinstitutionen heftig angegriffen. Ist etwa nun ein Kulturk(r)ampf entbrannt? Das verdient weder das Theater, noch die Migranten.

Mit dieser Pressemitteilung habe ich reagiert:
Kulturreferent Peter Grab stellt sich vor Verwaltungsmitarbeiter

Kulturreferent Peter Grab stellt sich vor Verwaltungsmitarbeiter

Bürgermeister und Kulturreferent Peter Grab hält eine Reduzierung auf die Person von Timo Köster im AZ-Artikel »Generalangriff« vom 18. Mai 2013 für nicht gerechtfertigt. Der Kulturausschuss der Stadt Augsburg hat ein zu erarbeitendes Handlungskonzept zur interkulturellen Öffnung der Augsburger Kultureinrichtungen beschlossen. »Damit hat Timo Köster nicht nur im Auftrag gehandelt, sondern das Konzept auch in mehreren Gremien erarbeitet – darunter das Forum Interkultur in den Jahren 2010 bis 2012. Als Kulturreferent habe ich das Handlungskonzept befürwortet und dem Kulturausschuss vorgelegt, der es einstimmig verabschiedet hat«, erläutert Grab.

Zudem wurde das Konzept den Leitungen der städtischen Kulturinstitutionen im Vorfeld vorgestellt und ihnen damit die Möglichkeit für Einwände oder Änderungen eingeräumt. Kulturreferent Peter Grab: »Für Kritik am Handlungskonzept gibt es zwei korrekte Adressaten: entweder ich als Kulturreferent oder der Kulturausschuss.«

Zur Entstehung des Handlungskonzepts erläutert der Kulturreferent, dass alle Kultur- und Bildungseinrichtungen neben Vertretern von Migrantenvereinen und Einzelpersonen eingeladen waren, mitzuwirken. »Ich bin überzeugt, dass die interkulturelle Öffnung vor dem Hintergrund des demografischen Wandels eine der wichtigsten kulturpolitischen und kommunalpraktischen Herausforderungen ist. Das zeigen die bundesdeutschen Entwicklungen, wie auch die vielen Initiativen auf Landesebenen. Wird dieser notwendige Prozess in Frage gestellt, werden damit Tragweite, Notwendigkeit und das Potential der Kultureinrichtungen in der Zukunft verkannt«, so der Kulturreferent. Es sei Aufgabe der Kulturpolitik, sich eben auch langfristig und perspektivisch Gedanken über das Publikum von morgen zu machen. »Das ist letztlich auch eine Überlebensfrage von Kultureinrichtungen. Wenn in Augsburger Kindergärten 80 oder 90 Prozent der Kinder Migrationshintergrund aufweisen, dann muss die Frage erlaubt sein, wie ein prozentualer Anteil für das Theater zu begeistern und zu gewinnen ist«, so Kulturreferent Grab.

[Peter Grab]

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Kunst auf Hochzolls Plätzen

23. Mai 2013
Das Foto zeigt (von links) Melitta Schuster, Aktionsgemeinschaft Hochzoll, Dr. Werner Lorbeer, Stadtrat PRO AUGSBURG, Clemens Brocker, Künstler des Objekts »wohin«, erstmals ausgestellt in der Großen Schwäbischen Kunstausstellung im Zeughaus, Tina Schüssler, Kickbox-Weltmeisterin und Bürgermeisterkandidatin für Diedorf.

Das Foto zeigt (von links) Melitta Schuster, Aktionsgemeinschaft Hochzoll, Dr. Werner Lorbeer, Stadtrat PRO AUGSBURG, Clemens Brocker, Künstler des Objekts »wohin«, erstmals ausgestellt in der Großen Schwäbischen Kunstausstellung im Zeughaus, Tina Schüssler, Kickbox-Weltmeisterin und Bürgermeisterkandidatin für Diedorf.

 

Nunmehr ist das letzte Kunstobjekt aus dem Projekt »Kunst auf Hochzolls Plätzen« aufgestellt worden. Das Projekt aus dem Rahmen »A HZ 100« zum 100. Jubiläum der Eingemeindung Hochzolls wurde konzipiert, um den Stadtteil Hochzoll in seinem Selbstbewusstsein vor Augen zu führen.

Die Objekte wurden längs der Friedberger Straße gruppiert, um auch den durchfahrenden Verkehr zu animieren, in Hochzoll zu verweilen. Der große Infrastrukturimpuls, der mit der Linie 6 und der Verengung der Straße gesetzt wurde, muss in Lebensmöglichkeiten der anwohnenden Bevölkerung umgesetzt werden.

Hochzoll, der Gartenstadtvorort, bietet eine vollständige Infrastruktur, mit dem Hochablass das attraktivste Naherholungszentrum Augsburgs, beste Verkehrsanbindungen und mit den Zentren am 12-Apostel-Platz und an der Friedberger Straße attraktive Einkaufsgelegenheiten.

»Kunst auf Hochzolls Plätzen« ist nicht nur Ausdruck eines gewachsenen Selbstbewusstseins, sondern auch Ausdruck einer größeren Wehrhaftigkeit des Stadtteils, dem durchlaufende Bundesstraßen oder ein Lech-Kraftwerk mitten im Naherholungsgebiet zukünftig nicht mehr zugemutet werden können.

Wir setzen auf die heilende und sozial integrierende Wirkung von Kunst und freuen uns, dass das Projekt gelungen ist. Wir erwarten, dass die Objekte auch diskutiert werden. Die Ausstellung wird im Laufe des Sommers wieder abgebaut werden. Es wäre wünschenswert, wenn in der Folge in Hochzoll ein Kunstwerk auf öffentlichem Platze verbliebe.

Die Aktionsgemeinschaft Hochzoll wird unter Anleitung von Frau Inge Lemmerz am 15. Juni 2013 vormittags am Platz vor der Post ein soziales Kunstprojekt abschließen und eine Kunstwand unter dem Motto »Hochzoll vernetzen« montieren.

Dank an die Künstler:

Josef Lang, »Blaumann«, Ecke Zugspitz-/Friedberger Straße
Clemens Brocker, »wohin?«, Eingang zum RDG
Christoph Bechteler, »Turm«, Peterhof-Platz
Christoph Bechteler, »Brunnen vor dem Rudolf-Diesel-Gymnasium«, Schulhof RDG
Horst Langer, »Die Zeit die uns bleibt«, Westfront Heilig Geist
Theo Bechteler, »Taufbrunnen«, Hof zu St. Mathäus

[WL]

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»PRO AUGSBURG lädt ein: Hochzoll-Süd Stadtteilinformation

8. Mai 2013

Panoramabild Hochablass

Montag, 13. Mai, 19.30 Uhr – Pfarrsaal 12 Apostel

Unser Hochzoll lebenswert und zukunftsfähig gestalten – Machen Sie mit: Mit PRO AUGSBURG geht das!

Unsere Themen

  • Neugestaltung des 12-Apostel-Platzes
  • Stadtteilentwicklung Hochzoll
  • Kinderkrippen in Hochzoll
  • Hochablass/Kuhsee nach der Großbaustelle
  • und »Jetzt red i«

KuhseeLech und Kuhsee

Naherholung und Natur erleben
Projekt Licca liber –  Wasser und Kies
Ein Naturschutzgebiet von europäischer Bedeutung erhalten

 

 

Apostel-MarktDer neue 12-Apostel-Platz

Treffpunkt, Nahversorgung, Bank, Markt,
Post, Zeitschriften, Pizzeria,
Medizinisches Zentrum, Mobile Polizeiwache, Gemeindezentrum

 

 

Kita HochzollSoziales in Hochzoll

Neue Kinderkrippen in Hochzoll-Nord und -Süd
Bürgervertretung durch die Aktionsgemeinschaft Hochzoll

 

 

 

Es informieren Sie

Max Weinkamm (Sozialreferent der Stadt Augsburg)
Dr. Manfred Heider (Stadtteilmanager Hochzoll)
Dr. Claus Gebhardt (Stadtwerke Augsburg)
Nicolas Liebig (Landschaftspflegeverband)
Melitta Schuster (Aktionsgemeinschaft Hochzoll)
Dr. Werner Lorbeer (Stadtrat PRO AUGSBURG)

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Für die Arbeitszeitvergütung bei der Feuerwehr müssen Lösungen gefunden werden

7. Mai 2013

Die Berufsfeuerwehr der Stadt Augsburg leistet Großartiges. Rund 310 Mitarbeiter leisten 50-Stunden-Wochen, sind rund um die Uhr für unsere Sicherheit im Einsatz. Dass hierbei trotzdem 38.000 (!) Überstunden aufgehäuft wurden, verwundert nicht. Eine neue EU-Arbeitszeitrichtlinie und deren Rückwirkung auf die Jahre bis 2001 hat nun Fakten geschaffen, die die Stadt verpflichtet, diese Überstunden zu entschädigen.

Dem ist die Stadt derzeit nur teilweise nachgekommen. Andere Kommunen, zum Beispiel das nur 56 Kilometer entfernte München, haben ihre Pflicht dahingehend schon erfüllt.

Nun wurde auch noch eine gemeinsam beschlossene Feiertagsregelung gekippt, zu Ungunsten der Mitarbeiter, darüber hinaus soll nun auch noch das Pensionsalter angehoben werden. Auch hier hat die Stadt München Regelungen gefunden, die auch in Augsburg funktionieren würden.

Die Belastungsfähigkeit und die Geduld der Mitarbeiter sind nachvollziehbar an ihre Grenzen angelangt. Einzelne Kollegen erwägen schon Klagen gegen die Stadt. Die Personalplanung wird in diesem höchst sensiblen Sicherheitsbereich zunehmend schwieriger.

Die Fraktion PRO AUGSBURG beantragt daher, dem Beispiel anderer Städte zu folgen und die noch ausstehenden Jahre zu vergüten sowie in gegenseitigen, moderierten Gesprächen einen sozial verträglichen Kompromiss bei der Feiertagsregelung und der Pensionsgrenze zu finden. Gerichtliche Auseinandersetzungen zwischen der Stadt und ihren Mitarbeitern sind grundsätzlich zu vermeiden.

Beate Schabert-Zeidler
Fraktionsvorsitzende PRO AUGSBURG

Dr. Rudolf Holzapfel
1. stellvertr. Fraktionsvorsitzender

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Neubesetzung der Spitzenpositionen bei den Stadtwerken

30. April 2013

Baufortschritt am Königsplatz

Länger ist schon bekannt, dass die beiden Spitzenpositionen der Stadtwerke neu besetzt werden müssen. Herrn Walter wurde eine Vertragsverlängerung bis Mai 2014 mit Entgelterhöhung angeboten. PRO AUGSBURG begrüßte dieses Angebot, weil damit dem Architekten des Königsplatz-Umbaus die Möglichkeit gegeben wurde, einen Lebensbaustein auch abschließend zu realisieren. Herr Walter wollte aber gleichzeitig weitergehende Pensionsforderungen durchsetzen und traf auf eine ängstliche SPD, die um den Gesamtumbauplan bangte.

»Bei Gefahr und höchster Not, bringt der Mittelweg den Tod«. PRO AUGSBURG ging auf die Forderungen des leitenden Angestellten und Geschäftsführers nicht ein und forcierte stattdessen die Nachfolgersuche. Nota bene: Die Findungskommission ist mit professioneller Unterstützung bundesweit auf der Suche nach einem geeigneten Nachfolger und es ist in Kürze mit konkreten Vorschlägen zu rechnen. PRO AUGSBURG bleibt damit der Linie treu, leitende Positionen mit Fachleuten zu besetzen und weiß sich hier, wenn nicht mit der CSU, so doch mit OB Dr. Gribl einig. Die Fraktion ist hier extrem fest und hofft auf die erfolgreiche Durchsetzung dieses zentralen Anliegens von PRO AUGSBURG.

In einem Antrag hat sich die Fraktion auch für eine Begrenzung der Boni ausgesprochen und es den Verhandlern mindestens auf den Weg mitgegeben:

Auszug aus dem Antrag

  1. Vertragliche Zusatzvereinbarungen bei Geschäftsführerverträgen sollten auf ein marktübliches Volumen von etwa 20 Prozent des Bruttogehalts beschränkt sein.
  2. Die Gehaltszusatzvereinbarungen sollten folgende Kriterien erfüllen:
    • die überprüfbarkeit des Kriteriums (insbesondere für den Fall des Nicht-Erreichens) und
    • die kommunaltypischen und sozialverpflichtenden Kategorisierung der Vertragszusätze.
    • Gewinn und Umsatz sind für die Geschäftsführung selbstverständliche Zielgrößen und sollten nicht in Gehaltszusatzvereinbarungen erscheinen. Dasselbe gilt für die Erlangung von Geschäftsanteilen.
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