12.01.2012 Pressemitteilung: Fortsetzung von »Unsere Show«

Fortsetzung von »Unsere Show«

Sehr geehrte Damen und Herren der Medien,

die Kündigung von Richard Goerlich ist bedauerlich, aber zu respektieren. Die Fraktion PRO AUGSBURG hatte in Herrn Goerlich stets einen Partner, mit dem in enger Abstimmung viele und anerkennenswerte Projekte umgesetzt werden konnten.

Insbesonders erinnern wir uns gerne an die Entwicklung des Projekts »Unsere Show«.

Eine Wahlkampfforderung PRO AUGSBURGs war »Jedem Kind ein Instrument«. Mit Markus Becker vom »downtown music institute« war schnell ein kompetenter Partner gefunden, der in Gesprächen mit der Fraktion Umsetzungsmöglichkeiten erarbeitet hat.

Herr Becker hat daraufhin zusammen mit Herrn Goerlich das Projekt zu »Unsere Show« weiterentwickelt und beide haben darüber auch in einer Mitgliederversammlung bei PRO AUGSBURG detailliert informiert.

Für diese erfolgreiche und nachhaltige Arbeit möchten wir Herrn Becker und Herrn Goerlich nochmals danken und – nach dem Weggang von Herrn Goerlich – Herrn Becker bitten, dieses Projekt genauso erfolgreich und engagiert fortzuführen.

Mit freundlichen Grüßen
Beate Schabert-Zeidler, Fraktionsvorsitzende PRO AUGSBURG
Prof. Dr. Rolf Harzmann, 2. stellvertr. Fraktionsvorsitzender
Bgm. Peter Grab, Kultur-, Jugendkultur- und Sportreferent

11.01.2012 Pressemitteilung: Man kann Herrn Kaftan ohne jede Übertreibung einen Glücksfall für Augsburg nennen.

Sehr geehrte Damen und Herren der Medien,

für die Kultur-Stadt Augsburg beginnt das neue Jahr prächtig:

Herr GMD Dirk Kaftan hat heute seinen neuen Vertrag unterschrieben und sich damit – bis vorerst 2016 – für Augsburg entschieden.

Mit einer Kündigung war eher zu rechnen, weil er und die Philharmoniker seit Monaten massiven Zusatz-Belastungen und unsäglichen Verunsicherungen (»… braucht Augsburg, wo wir doch München haben, wirklich ein B-Orchester?«) ausgesetzt waren. Man hätte es Herrn Kaftan nicht verübeln können, wenn er sich in Sorge um seine weitere Karriere anderweitig orientiert hätte.

Dass dies nicht geschah, ist vor allem auch das Verdienst von Herrn BGM Grab, der die vom GMD betriebene interkulturelle Öffnung des Mehr…

08.12.2011 Presseerklärung zur PK von MdL Georg Winter am 08.12.2011

Sehr geehrte Damen und Herren der Medien.

Was für ein schöner Tag!

Herr Georg Winter hat uns in seiner Funktion als Vorsitzender des Haushalts-Ausschusses des Bayerischen Landtags heute wissen lassen, dass er alles dafür tun werde, den Betriebskostenzuschuss für das Augsburger Stadttheater von bisher 5,8 (2010) auf 7,4 Mio. €(2012) erhöhen zu lassen.

Dies ist in Sachen Theater die zweite Froh-Botschaft aus München, nachdem Staatssekretär F. J. Pschierer bereits im Sommer dieses Jahres zusätzliche 400.000 €für 2011 zugesagt hatte. Solche Meldungen hören wir gerade auch angesichts der aktuell heftigen Verwerfungen des städtischen Haushalts mit großer Freude.

Da bei Erfolgen wie diesem die Väter wie üblich Schlange stehen, stellt sich die Frage nach der Vorgeschichte:
Am 22.06.2011 hat Herr BGM Grab im Rahmen eines 3-Stufen-Plans Zahlen vorgelegt, aus denen hervorgeht, dass das Augsburger Theater vom Freistaat wesentlich zurückhaltender unterstützt wird als vergleichbare Städte anderer Bundesländer.

Das hatte zur Folgen, dass er wie inzwischen üblich zuerst einmal (nicht nur) aus politisch uns weniger nahe stehenden Kreisen als Amateur und Ahnungsloser beschimpft, dann aber vom Kunst- und Wissenschafts-Minister, Herrn Dr. Heubisch, umgehend unterstützt worden ist.

Herr Grab hat als für den Kultur-Betrieb der Stadt verantwortlicher Referent damit einmal mehr (siehe StaBi) anstelle des bisher eher üblichen Schmuse-Kurses gegenüber München klare Fakten und Klartext geliefert, die ihre Wirkung nicht verfehlt haben. Insofern gehören zur Freude über die heute verkündete frohe Botschaft auch Dank und herzliche Gratulation an ihn, da er den entscheidenden Anstoß gegeben und diesen Erfolg somit möglich gemacht hat.

Gleichzeitig sei hier all denen gedankt, die sich nun um eine positive Begleitung dieses auf die Schiene gebrachten Prozesses verdient machen wollen.

Mit freundlichen Grüßen
Beate Schabert-Zeidler, Fraktionsvorsitzende PRO AUGSBURG
Prof. Dr. Rolf Harzmann, 2. stellvertr. Fraktionsvorsitzender und kulturpolitischer Sprecher der Fraktion

05.12.2011 UNESCO-Weltkulturerbe: Expertenkommission empfiehlt vier Bewerbungen

Sehr geehrte Damen und Herren der Medien,

eine weitere Initiative unseres Kulturreferenten und Bürgermeisters Peter Grab trägt Früchte.

Wie das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur mitteilt, hat eine unabhängige Expertenkommission die 13 eingereichten Vorschläge anhand der UNESCO-Kriterien bewertet. Die Experten haben einvernehmliche folgende Empfehlungen ausgesprochen:

• Schlösser König Ludwigs II. von Bayern
• Alpine und voralpine Wiesen- und Moorlandschaften imWerdenfelser Land
• Der Nürnberger Prozess im Saal 600
Historisches Technik- und Kulturensemble „Augsburger Wasserwirtschaft“

Der Hintergrund der Bewerbung war, dass Augsburg über einmalige technische Errungenschaften auf dem Gebiet der Wasserwirtschaft verfügt. In den jeweiligen Epochen war Augsburg seiner Zeit immer weit voraus, und das seit über 500 Jahren.

Die deutsche Vorschlagsliste (Tentativliste) soll nun fortgeschrieben werden. Die derzeitige deutsche Vorschlagsliste wird 2017/2018 abgearbeitet sein. Der Beschluss durch die Kultusministerkonferenz (KMK) wird voraussichtlich im Jahr 2014 gefasst.

Ein erster, aus Augsburger Sicht, sehr erfolgreicher Schritt ist gemacht.

Gratulation an den Kulturreferenten Peter Grab.

Mit freundlichen Grüßen

Beate Schabert-Zeidler
Fraktionsvorsitzende
PRO AUGSBURG
Frank Dietrich
2. Vorsitzender
PRO AUGSBURG e.V.

21.11.2011 Staats- und Stadt-Bibliothek (StaBi) oder »Licht am Ende des Tunnels«

Sehr geehrte Damen und Herren der Medien,

am 18.11.2011 hat uns eine Presseerklärung des CSU-Fraktionsvorsitzenden zur StaBi-PK vom 17.11 2011 erreicht. Als eine strikt auf die Interessen von Augsburg ausgerichtete Bürgergruppierung begrüßt auch PRO AUGSBURG die von Herrn Dr. W. Heubisch und dem Generaldirektor der Bayerischen Staatsbibliothek, Herrn Dr. R. Griebel, skizzierten Zukunftskonzepte für dieses national und international geschätzte Stadt-Juwel, das über Jahrzehnte nicht nur vom Staat sträflich vernachlässigt worden ist.

Bei Meldungen wie dieser (beträchtliche Erhöhung der Betriebskosten-Zuschüsse, bauliche und strukturelle/funktionelle Sanierung) wird – ganz anders als bei Misserfolgen – die Zahl der Väter des Erfolgs rasch unübersichtlich, weswegen es leicht vorkommen kann, dass im Hochgefühl des Frohlockens der eine oder andere Vater schlichtweg übersehen wird. Kleinlich, wer Böses dabei denkt!

Um zukünftig Versäumnissen wie diesem vorzubeugen und auch retrospektiv zu verhindern, dass die entscheidenden Wegbereiter dieses Erfolgs »urheberrechtlich« auf der Strecke bleiben, sei darauf hingewiesen, dass neben den vom CSU-Fraktionsvorsitzenden namentlich belobigten 4 Personen zwei weitere zumindest gleichwertige Weichenstellungen vorgenommen haben:

Im Sommer 2010 hat der u.a. für die StaBi zuständige Kulturreferent, BGM Peter Grab, medien- und München-wirksam mitgeteilt, dass sich der Freistaat – ausgehend von einem ca. 130 Jahre alten Vertrag – bei den jährlichen StaBi-Betriebskosten (1 Million €) wenig vornehm zurückhalte und lediglich 19.000 € beitrage. Sein durchaus provokantes Konzept: Angemessene Beteiligung durch oder Verlagerung der staatlichen Buchbestände nach München.

Dieser partiell besonders liebevoll kritisierte Therapie-Ansatz hatte verblüffende Effekte:
1.) Postwendende Gründung der »Initiative zur Unterstützung der Staats- und Stadt-Bibliothek« (Dr. H. Zäh).
2.) Prompte Positiv-Signale aus München (Dr. W. Heubisch).

Wenn die Namen derer, die den Anstoß gegeben, Ideen geliefert und die Basisarbeit erledigt haben (P. Grab, Dr. H. Zäh), versehentlich übersehen werden, stellen Kenner die »Riccola-Frage«: Wer hat´s erfunden? – zumal die ja nicht unwichtiger ist als die Frage nach den späteren Helfern.

Da viele an diesem für Augsburg jetzt wohl absehbaren Erfolg mitgearbeitet haben, sollte man sich bei aller Freude auch die Zeit nehmen, auf eine selektive Benennung der Fakten und Autoren zu verzichten.

Andernfalls gilt: »Eine gute Idee ist wie ein Hahn am Morgen – gleich krähen alle Hähne mit« (Heinrich Waggerl).

Mit freundlichen Grüßen
Beate Schabert-Zeidler, Fraktionsvorsitzende PRO AUGSBURG
Dr. Rudolf Holzapfel, 1. stellvertr. Fraktionsvorsitzender
Prof. Dr. Rolf Harzmann 2. stellvertr. Fraktionsvorsitzender